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11. Januar 2013, 16:53 Uhr

Rallye Dakar

Motorradfahrer verunglückt tödlich

Bei einem tragischen Unfall auf einem Verbindungsstück der Rallye Dakar ist ein französischer Motorradfahrer gestorben. Thomas Bourgin kollidierte mit einem Polizeiauto, das auf der Fahrbahn in die falsche Richtung fuhr.

Hamburg - Nicht einmal sieben Etappen der Rallye Dakar sind absolviert und es gibt schon drei Tote. Auf dem Weg zum Start des siebten Teilstücks in Calama verunglückte der französische Motorrad-Pilot Thomas Bourgin im Norden Chiles. Der 25-Jährige kollidierte um 8.23 Uhr Ortszeit frontal mit einem Polizeiauto, das auf der Fahrbahn in die falsche Richtung fuhr. Bourgin erlag noch an der Unfallstelle seinen schweren Verletzungen.

"Das Medizinteam konnte nur noch den Tod feststellen", teilten die Organisatoren der Rallye auf der offiziellen Homepage mit. Bourgin stammte aus St. Etienne und nahm zum ersten Mal an der Rallye teil. Er ist das 62. Todesopfer in der Geschichte der Dakar.

Am Donnerstag waren bei einem schweren Verkehrsunfall am Rande des Rennens bereits zwei Menschen gestorben. Ein Service-Fahrzeug aus dem Dakar-Tross und zwei Taxis waren an dem Crash im peruanischen Tacma beteiligt, bei dem zudem sieben Menschen schwer verletzt worden waren.

max/sid

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