Rassismus-Skandal NBA sperrt Clippers-Boss Sterling lebenslang

Die nordamerikanische Basketball-Liga NBA hat auf den Rassismus-Skandal reagiert: Der Besitzer der Los Angeles Clippers, Donald Sterling, wird auf Lebenszeit gesperrt. Er soll zudem seinen Club verkaufen.

Donald Sterling: Harte Strafen durch die NBA
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Donald Sterling: Harte Strafen durch die NBA


Hamburg - Der Eigentümer der Los Angeles Clippers, Donald Sterling, ist von der US-amerikanischen Basketballliga NBA lebenslang gesperrt worden. Der 80-Jährige wurde für seine rassistischen Äußerungen zudem zu einer Geldsperre in Höhe von 2,5 Millionen Dollar (rund 1,8 Millionen Euro) verurteilt. Das gab Liga-Commissioner Adam Silver am Dienstag auf einer Pressekonferenz in New York bekannt.

Die Äußerungen Sterlings seien "extrem beleidigend und verletzend" gewesen, so Silver: "Dass diese Aussagen von einem NBA-Clubbesitzer kommen, erhöht den Schaden und meine persönliche Wut noch mehr." Silver betonte auch, dass er den NBA-Verwaltungsrat antreiben werde, Sterling zu einem Verkauf der Clippers zu drängen.

Sterling soll im Gespräch mit seiner Freundin diskriminierende Bemerkungen über Schwarze gemacht haben. Das ist zumindest auf einer Audioaufzeichnung zu hören, die US-Medien zugespielt wurde. Mit seinen Bemerkungen hatte Sterling zahlreiche Proteste ausgelöst.

luk/dpa/Reuters



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