Drohendes Olympia-Aus: Ringer-Verband beschließt umfassende Reformen

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Ringer beim Kampf: Hoffen auf Olympia-Verbleib

Der Ringer-Weltverband Fila hat bei einer Sondersitzung in Moskau den Serben Nenad Lalovic zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Zudem verabschiedete der Verband Regeländerungen, die der traditionsreichen Sportart doch noch den olympischen Verbleib über die Spiele 2016 hinaus sichern sollen. 

Hamburg - Im Kampf gegen das drohende Olympia-Aus hat der Ringer-Weltverband Fila auf einem Sonderkongress in Moskau eine neue Satzung und Regeländerungen beschlossen. Zudem wurde der Serbe Nenad Lalovic zum neuen Präsidenten gewählt. Die überarbeitete Satzung wurde an die Charta des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) angepasst. Darüber hinaus sollen im Verband neue Kommissionen gebildet werden, um dem IOC den Willen zu Veränderungen zu demonstrieren.

Die Regeländerungen in beiden Stilarten sehen unter anderem vor, dass wieder zwei Runden à drei Minuten gerungen werden und nicht mehr drei Runden von jeweils zwei Minuten Dauer. Zudem werden die Punkte aus beiden Runden addiert.

Die IOC-Exekutive hatte Anfang März die Empfehlung ausgesprochen, Ringen von 2020 an aus dem Olympia-Programm zu streichen. Daraufhin war Fila-Präsident Raphaël Martinetti zurückgetreten, Lalovic hatte das Amt kommissarisch übernommen. Die Ringer wollen der IOC-Exekutive Ende Mai in St. Petersburg die Sofortmaßnahmen zur Modernisierung der Sportart vorstellen. Im September soll in Buenos Aires endgültig beschlossen werden, ob Ringen seinen Olympia-Status doch behalten darf.

psk/dpa

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1. Klassisch
FairPlay 18.05.2013
Ringen ist eine sehr alte Olympische Sportart. Diese zu erhalten ist allemal wichtiger als völlig unattraktive Sportkasperle wie Teakwondo oder noch lächerlicher Karate auf zu nehmen.
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