Tennis-Star tritt kürzer Federer verzichtet auf Start bei French Open

Der zweite Höhepunkt des Jahres wird ohne Roger Federer stattfinden: Der Schweizer hat verkündet, nicht an den French Open teilzunehmen. Stattdessen will sich der 35-Jährige auf die Rasensaison vorbereiten.

Roger Federer
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Roger Federer


Der Schweizer Tennisstar Roger Federer wird in diesem Jahr nicht an den French Open in Paris teilnehmen. Der 35-Jährige begründete seinen Entschluss damit, sich ganz auf die Rasen- und Hartplatzsaison konzentrieren zu wollen. Die Sandplatzsaison wolle er hingegen komplett auslassen. Die richtige Turnierplanung sei für ihn inzwischen zum Schlüssel geworden, um erfolgreich zu bleiben, schrieb Federer auf seiner Homepage.

Die French Open, Saison-Höhepunkt auf Sand und das zweite Grand-Slam-Turnier des Jahres, beginnen am 28. Mai. Nach seiner sechsmonatigen Pause, die der Rekord-Grand-Slam-Sieger wegen einer schweren Knieverletzung einlegen musste, hatte Federer zunächst bei den Australian Open in Melbourne sowie bei den Masters-Turnieren in Indian Wells und Miami triumphiert. Bei allen Turnieren hatte er seinen Langzeitrivalen Rafael Nadal bezwungen. Danach pausierte Federer, verzichtete unter anderem auf die Masters-Turniere in Monte Carlo, Madrid und Rom, hielt sich eine Teilnahme an den French Open allerdings noch offen.

Federers Fokus liegt jetzt auf der Rasensaison mit geplanten Auftritten in Stuttgart, Halle und Wimbledon. Federer, der bei den Turnieren in Halle (acht Siege) und Wimbledon (sieben Siege) jeweils Rekordsieger ist, gilt als bester Rasenspieler der Tennis-Geschichte.

bam



insgesamt 8 Beiträge
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ludna 15.05.2017
1.
Sorry, vielleicht der erfolgreichste nach Titeln, aber der beste ist er sicher nicht. In den 70-ziger , 80-ziger und frühen 90 -zigern hätte er in Wimbledon nicht einmal gewonnen. Was vor allem am anderen Rasen (und anderen Schlägern liegt). Dennoch, mit 35 noch so zu spielen, da gibt es tatsächlich fast niemanden. Nicht mal Connors oder Laver.
ulisses 15.05.2017
2. Große Enttäuschung
Als Federerfan bin ich schon sehr enttäuscht. Seine Zeit als GOAT ist vorbei. Er wird vielleicht noch ein Major gewinnen und den Rekord vor Nadal und Djokovic halten, oder auch nicht. Aber der GOAT hatte sich dadurch ausgezeichnet, dass er ein Allrounder war und sich immer und überall der Konkurrenz gestellt hatte. Diese Zeiten sind vorbei. Schade. Ob seine Entscheidung vernünftig ist, kann ich nicht beurteilen. Ich hätte ihm geraten, Madrid und Paris zu spielen um a) in Form zu bleiben und b) Punkte zu sammeln. Zum ersten Post: natürlich hätte Federer in den 80zigern und 90zigern um den Titel in Wimbledon mitspielen können. Er hatte Sampras ja besiegen können, ohne schon der große Federer zu sein. Mit Becker hätte er kurzen Prozess gemacht. Eine schwierigere Spekulation ist es abzuschätzen, wie er sich in den 70ern mit einem Holzracket gegen Laver, Borg und McEnroe geschlagen hätte.
lennardhofstedter 16.05.2017
3.
@ludna sorry, aber Ihre Auffassung teile ich nicht. In den 70 - 90er Jahre hätte Federer nur noch stärker dominiert. In Sachen Fitness, Variabilität im Spiel oder Spielintelligenz wäre er zu seinen Glanzzeiten um einiges überlegen gewesen.
bucketfor99 16.05.2017
4. Natürlich
ist er der beste Rasenspieler aller Zeiten und hätte auch in jedem Jahrzehnt des 20. Jahrhundert alle weggeputzt. Go Roger!
kloppskalli 16.05.2017
5. ...
wahr ist, dass Federer eine Zeit lang nicht wirklich viele grossartige Konkurrenten hatte. Layton Hewitt und Andy Roddick sind jedenfalls keine Filigrantechniker. Wobei Becker, Ivanisevic, Rafter auch keine waren und trotzdem haben sie Grand Slams gewonnen. Es macht generell wenig Sinn Spieler verschiedener Jahrzehnte zu vergleichen, da sich die Schlaeger enorm weiterentwickelt haben und man nicht abschaetzen kann, wie ein Bloern Borg mit einem modernen Tennisschlaeger gespielt haette.
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