Rudern bei Olympia Gold für deutschen Doppelvierer der Männer

Der Doppelvierer der Ruder-Männer hat bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro Gold gewonnen. Das deutsche Boot verwies im Finale Australien und Estland auf die Plätze.

Deutscher Doppelvierer
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Deutscher Doppelvierer


Der deutsche Doppelvierer der Männer ist nach 2012 in London erneut Olympiasieger. Philipp Wende, Lauritz Schoof, Karl Schulze und Schlagmann Hans Gruhne holten auf der Lagoa Rodrigo de Freitas in Rio de Janeiro die erste Medaille für den Deutschen Ruderverband (DRV). Silber ging an Australien, Bronze an das Boot aus Estland.

Das deutsche Boot ging vom Start in Führung und lag bereits nach einem Viertel der Strecke mit einer halben Bootslänge in Führung. Auf den letzten 500 Metern kam Australien mit hoher Geschwindigkeit heran, doch das deutsche Boot verteidigte seinen Vorsprung.

Im vergangenen Jahr war der deutsche Doppelvierer auch Weltmeister geworden.

Insgesamt ist der DRV in Rio allerdings nur in drei Finals der 14 olympischen Klassen vertreten. In London 2012 hatten noch sieben Boote die Endläufe erreicht. In den Halbfinals am Donnerstag scheiterten der Vierer ohne Steuermann, der Zweier ohne Steuerfrau sowie die leichten Doppelzweier bei den Männern und Frauen deutlich.

Am Samstag trifft der Deutschland-Achter im Finale auf Weltmeister Großbritannien, Rekord-Olympiasieger USA, die Niederlande, Neuseeland und Polen.

mka/dpa/sid



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Fangio 11.08.2016
1. Geht doch
Rudern ist wenigstens einer der traditionell starken Verbände im deutschen Team auf den Verlass ist. Sogar 2x Gold heute, auch der Frauen-Vierer hat Gold geholt. Glückwunsch!
papelbon 11.08.2016
2.
Leichtathletik und Schwimmen geht nichts, da müssen es halt die Sportarten richten, die eigentlich keine Sau interessieren.
cs01 11.08.2016
3.
Zitat von papelbonLeichtathletik und Schwimmen geht nichts, da müssen es halt die Sportarten richten, die eigentlich keine Sau interessieren.
Es fand bei diesen olympischen Spielen noch kein Leichtathletikwettbewerb statt. Aber Sie können schon feststellen, dass nichts läuft.
Max Dralle 11.08.2016
4.
Schöne Sache! Meinen herzlichen Glückwunsch! Besonders das Rennen der Frauen hat mir gefallen. Als alter (sc. ehemaliger) Ruderer weiß ich, wie schwer es ist, sein Rennen einfach wie geplant durchzufahren, wenn der Gegner einen besseren Start hinlegt.
movfaltin 11.08.2016
5. Überraschend
Das 4x-Gold bei den Männern des Berliner Bootstrainers Alexander Schmidt ist in der Tat überraschend - da hat wohl keiner mit gerechnet. Exzellent gepokert in dem Rennen - nach vorne alles rausgepowert und so erstmal die Favoriten fast eine Bootslänge auf Distanz gehalten. Da zeigt sich die extrem starke Physis der Jungs! Selten, dass ein Knoten mal direkt im olympischen Endlauf platzt. Dass die Mädels Gold geholt haben - keine Überraschung. Für mich haben die Mädels rund um die supersympathische Carina Bär das allerdings etwas unnötig spannend gemacht; aber bei der Konkurrenz aus Polen ist das Vornerauspowern glücklicherweise nicht gar so aufgegangen wie bei den deutschen Männern im Doppelvierer. Wäre die Strecke nur dreihundert Meter länger gewesen, wäre wohl auch der Rest des Feldes an den Polinnen vorbeigezogen. Im Vorfeld zu diesen Olympischen Spielen waren die Prognosen für den traditionell starken Deutschen Ruderverband übrigens dank erstens weniger qualifizierter Boote und zweitens starker Konkurrenz vor allem aus NZL, AUS, GBR, USA und erstaunlicherweise NED schon recht düster (düsterer als diejenigen, die der Deutsche Schwimmverband hat erwarten lassen). Herzlichen Glückwunsch an - Karl Schulze - Philipp Wende - Lauritz Schoof - Hans Gruhne und an - Annekatrin Thiele - Carina Bär - Julia Lier - Lisa Schmidla sowie die Betreuerteams!
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