Rudern Siegesserie des Achters ist gerissen

Irgendwann geht jede Siegesserie zu Ende: Der Deutschland-Achter hat erstmals seit fünf Jahren ein wichtiges Rennen verloren. Beim Weltcup auf dem Rotsee von Luzern kam das Boot hinter den USA nur auf Platz zwei.

Achter auf dem Rotsee: Erste Niederlage seit fünf Jahren
AP/dpa

Achter auf dem Rotsee: Erste Niederlage seit fünf Jahren


Hamburg - Der Deutschland-Achter ist gestoppt: Das im Gegensatz zum Olympiasieg auf vier Positionen veränderte Flaggschiff des Deutschen Ruderverbandes (DRV) musste sich beim Weltcup-Finale in Luzern nach einem packenden Rennen in 5:22,64 Minuten den USA (5:22,26) knapp geschlagen geben. Platz drei ging nach 2000 m an die Niederlande (5:25,65).

Für den Deutschland-Achter war es die erste Niederlage bei einem Weltcup seit fünf Jahren. Dennoch kann die Europameister-Crew um Schlagmann Eric Johannesen noch optimistisch in Richtung WM im südkoreanischen Chungju (25. August bis 1. September) blicken. Das deutsche Großboot gewann zuletzt drei WM-Titel in Serie.

Der DRV konnte mit dem Abschneiden auf dem Rotsee zufrieden sein. Die Olympiazweiten Britta Oppelt, Annekatrin Thiele, Carina Bär und Julia Richter siegten im Frauen-Doppelvierer in 6:18,97 Minuten vor Polen (6:20,93).

Vize-Europameister Marcel Hacker untermauerte ebenfalls seine WM-Medaillenambitionen. Der 36-Jährige musste sich bei idealen Bedingungen nach einem taktisch klug eingeteilten Rennen in 6:39,40 Minuten nur dem tschechischen Europameister Ondrej Synek (6:37,40) geschlagen geben. Auf Platz zwei fuhr auch der Doppelvierer als Olympiasieger hinter Kroatien. Die Ex-Weltmeister Eric Knittel/Stephan Krüger belegten im Doppelzweier den dritten Platz.

aha/dpa/sid



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