Mixed Zone: Rudertrainer Buschbacher und Schwimmerin Jones hören auf

Ruderbundestrainer Hartmut Buschbacher hat überraschend angekündigt, seinen Vertrag als Chefcoach nicht verlängern zu wollen. Auch Schwimm-Olympiasiegerin Leisel Jones will nicht weitermachen. Und: Der Betreiber des Hockenheimrings drängt auf eine schnelle Entscheidung der Formel 1.

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Schwimmerin Jones: Rücktritt nach Olympia-Sieg

Hamburg - Ruderbundestainer Hartmut Buschbacher und der Deutsche Ruderverband (DRV) gehen getrennte Wege. Der DRV-Vorsitzende Siegfried Kaidel gab bekannt, dass der Cheftcoach seinen zum Jahresende auslaufenden Vertrag nicht verlängern werde. "Da ich meine Arbeit für den DRV, verbunden mit meiner persönliche Zielstellung, als erfüllt ansehe, werde ich mir neue berufliche Herausforderungen erschließen", sagte Buschbacher, der seit 2008 im Amt war. Sein Abschied kommt überraschend. Nach den erfolgreichen Olympischen Sommerspielen mit zwei Goldmedaillen schien die weitere Zusammenarbeit bereits beschlossen. Einen Nachfolger gibt es noch nicht.

Die australische Schwimm-Olympiasiegerin Leisel Jones hat ihren Rücktritt erklärt. "Es war eine sehr schwere Entscheidung. Nach London habe ich mir Zeit genommen, um sicher zu sein, dass es die richtige Entscheidung ist", sagte die 27-Jährige. Insgesamt gewann sie neun olympische Medaillen, darunter dreimal Gold. "Es gibt nichts mehr, das ich noch erreichen könnte in meiner Karriere", sagte Jones.

Der Hockenheimring steht weiterhin als Alternative für die Ausrichtung des deutschen Formel-1-Rennens 2013 bereit, drängt aber auf eine baldige Entscheidung. "Den Termin 14. Juli 2013 haben wir vorsorglich blockiert", sagte Hockenheimring-Geschäftsführer Georg Seiler. Für die Planungssicherheit erwartet er aber eine Entscheidung bis Ende November. Zudem betonte Seiler, dass der Hockenheimring als eventueller Ausweichpartner für den Nürburgring keine Verluste eingehen wolle. Wegen der Insolvenz des Nürburgrings hatte es zuletzt Sorge darüber gegeben, ob im kommenden Jahr ein Formel-1-Rennen in Deutschland stattfinden kann.

Ohne Martin Schmitt starten die deutschen Skispringer in den Weltcup-Winter. Bundestrainer Werner Schuster nominierte am Freitag in Klingenthal seinen siebenköpfigen Kader, mit dem er am 23. November im norwegischen Lillehammer in die Saison startet. Angeführt wird das deutsche Team vom Sommer-Grand-Prix-Sieger Andreas Wank und Severin Freund. Zudem sind Michael Neumayer, Richard Freitag, Andreas Wellinger, Danny Queck und Karl Geiger dabei. Der frühere Weltmeister und Olympiasieger Schmitt soll sich im Continental-Cup weiter in Form bringen. "Es hat keinen Sinn gemacht, ihn auf den Weltcup-Auftakt zu pushen", sagte Schuster.

Deutschlands bester Profigolferin Sandra Gal ist beim US-Turnier in Naples im US-Bundesstaat Florida ein guter Start gelungen. Die 27-Jährige spielte auf dem Par-72-Kurs eine 70 und belegte damit den 16. Platz. An der Spitze nach den ersten 18 Löchern lag ein Trio mit der norwegischen Weltranglistenfünften Suzann Pettersen sowie den Südkoreanerinnen Ryu So Yeon und Yoo Sun Young (alle 66 Schläge).

Der Weltranglistenerste und Titelverteidiger Rory McIlroy ist beim Turnier der European Tour in Hongkong hingegen überraschend ausgeschieden. Der 23-jährige Nordire konnte sich nach seiner schwachen 74er-Auftaktrunde nicht entscheidend verbessern und spielte am Freitag nur eine 71 auf dem Par-70-Kurs. Mit insgesamt 145 Schlägen verpasste der Golfstar den Cut (142 Schläge) und damit die Qualifikation für die beiden Schlussrunden deutlich. Dagegen darf Alex Cejka bei dem mit rund 1,6 Millionen Euro dotierten Turnier noch mitspielen. Der 41-Jährige absolvierte die zweite Runde mit guten 69 Schlägen und schaffte als geteilter 47. den Cut.

Badminton-Vizeeuropameisterin Juliane Schenk hat bei den China Open in Shanghai nach einer Glanzleistung das Halbfinale erreicht. Die Weltranglistenvierte setzte sich im Duell mit der Nummer eins Wang Yihan aus China trotz Satzrückstandes 2:1 (19:21, 21:16, 21:17) durch. Schenk trifft nun auf Europameisterin Tine Baum aus Dänemark oder die Thailänderin Ratchanok Intanon.

psk/sid/dpa

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Regeländerungen 2012
Maximale Renndauer: 2012 darf kein Rennen länger als maximal vier Stunden dauern. Der Große Preis von Kanada lief 2011 über 4:04:39.537 Stunden, davon allerdings nur rund 57 Minuten im Renntempo.

Crash-Tests: Alle vorgeschriebenen Crash-Tests müssen vor jeglicher Art von Streckentest bestanden worden sein müssen. Dies war bislang nur vor dem ersten Rennen vorgeschrieben.

Testfahrten während der Saison: 2012 ist ein dreitägiger Test während der Saison erlaubt. Dieser findet vom 1.-3. Mai in Mugello statt.

Safety Car-Phase: 2012 können sich überrundete Fahrer während einer Safety Car-Phase zurückrunden. Beim Re-Start würde so die Rennreihenfolge wiederhergestellt. Die Führenden würden dann nicht von Überrundeten behindert.
Vierschanzentournee: Die Rekordnationen
Platz Land Siege
1. Finnland 16
Deutschland 16
2. Österreich 13
3. Norwegen 10
4. Tschechien/Tschechoslowakei 2
5. Japan 1
Polen 1
Slowenien 1
UdSSR 1