"Ekelhafte" Zustände im Hotel Rugby-Nationalmannschaft schläft lieber auf der Straße

Stundenlange Passkontrollen, dubiose Zahlungen für Visa: Die Rugby-Nationalmannschaft von Simbabwe wurde in Tunesien mit allerlei Unannehmlichkeiten empfangen. Für beide Teams geht es um die WM-Qualifikation.

Simbabwes Fortunate Chipenda (M.)
AFP

Simbabwes Fortunate Chipenda (M.)


Es gehört schon viel dazu, eine Übernachtung auf der Straße dem Hotelbett vorzuziehen. Besonders wenn man kurz vor einem Qualifikationsspiel für die Rugby-Weltmeisterschaft 2019 steht. Die Nationalmannschaft von Simbabwe hat sich jedoch dazu entschlossen, die Unterbringung in Tunesien auszuschlagen.

Wie das britische Rugby-Magazin "The Rugby Paper" berichtet, war dies nur der Höhepunkt eines an Ärgernissen reichen Empfangs. Nach sechs Stunden in der Passkontrolle musste das Team überraschend 600 Euro für Visa bezahlen, um einreisen zu dürfen. Trainer Pieter de Villiers zahlte der Mannschaft das Essen aus eigener Tasche. Die Situation im Hotel wurde als so "ekelhaft" bezeichnet, dass sich das Team gegen einen Aufenthalt entschied.

Das Gold-Cup-Spiel zwischen Tunesien und Simbabwe findet am kommenden Samstag in Monastir statt. Der Sieger des Gold Cups qualifiziert sich für die WM 2019, der Zweitplatzierte kann sich über die Repechage, in einer interkontinentalen Qualifikationsrunde, ebenfalls für das Turnier qualifizieren.

tip/sid

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