Kopfverletzung: Russischer Eishockey-Profi stirbt nach Check

Entsetzen in der Eishockey-Welt: Nach einem heftigen Check eines Gegenspielers ist Dmitri Uchaykin an einer Hirnblutung verstorben. Der Russe soll nach dem Playoff-Spiel der kasachischen Liga noch nach Hause gefahren sein, wurde dort aber bewusstlos aufgefunden und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Hamburg - Ein russischer Eishockey-Spieler ist offenbar an den Folgen eines heftigen Checks gestorben. Dmitri Uchaykins kasachischer Club Ertis Pawlodar bestätigte den Tod, nannte jedoch keine weiteren Details.

Während eines Halbfinal-Playoff-Spiels der kasachischen Profiliga gegen Arystan Temirtau am Freitag war Uchaykin von einem Gegenspieler heftig gegen den Kopf gecheckt worden. Der 33-Jährige soll laut der russischen Sportzeitung "Svotsky Sport" und der Website eurohockey.com das Eis zunächst aus eigener Kraft verlassen haben und noch nach Hause gefahren sein.

Am nächsten Tag habe Uchaykin demnach das Bewusstsein verloren und sei in ein Krankenhaus gebracht worden. Am frühen Sonntagmorgen erlag er einer Hirnblutung. Uchaykin hinterlässt seine schwangere Ehefrau und eine Tochter.

max/AP

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Eishockey-Glossar
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Ein Torwart, zwei Verteidiger und drei Angreifer stehen zeitgleich auf dem Eis. Die Stürmer sind in einen Center, der die Bullys spielt, und zwei Flügelstürmer aufgeteilt - eine sogenannte Reihe. Jede Mannschaft verfügt über je drei bis vier Sturm- und Verteidigungsreihen, die abwechselnd zwischen etwa 30 und 60 Sekunden auf dem Eis stehen.

Gängig ist dabei, dass einzelne Reihen besondere Aufgaben haben und daher in speziellen Situationen eingesetzt werden. So sollen die ersten beiden Reihen vorwiegend die Tore schießen und spielen deshalb auch in Überzahl. Die dritte, oft als "checking line" bezeichnet, ist dagegen eher defensiv orientiert und soll die Top-Reihen des Gegners ausschalten. Eine ähnliche Aufgabe hat Reihe vier, die oft auch deshalb aufs Eis geschickt wird, um den Top-Spielern eine Verschnaufpause zu ermöglichen.