Ryder Cup: Europäer liegen nach Tag eins zurück

Enttäuschender Auftakt für Europas Golfer: Martin Kaymer & Co. liegen nach den Auftaktduellen beim Ryder Cups zurück. Im Duell mit den USA konnten die Europäern nur beim Foursomes am Vormittag mithalten. Nun steht das Team von José Maria Olazabal vor den Duellen am Samstag unter Druck.

Golfprofi Kaymer: Niederlage beim FoursomesZur Großansicht
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Golfprofi Kaymer: Niederlage beim Foursomes

Hamburg - Europas Golfer haben beim Ryder Cup einen schlechten Start erwischt: Nach den acht Auftaktduellen liegt der Titelverteidiger gegen Gastgeber USA bei der 39. Auflage des Kontinentalvergleichs 3:5 zurück. Nach dem Foursomes am Vormittag hatte es noch 2:2 gestanden, beim Fourball am Abend zogen die Amerikaner dann aber davon.

Dabei holten überraschend der Belgier Nicolas Colsaerts und der Engländer Lee Westwood den einzigen Punkt im Duell mit Tiger Woods und Steve Stricker. Eine Niederlage gab es auch für den kurzfristig von Teamkapitän José Maria Olazabal eingesetzten Martin Kaymer. Der Deutsche verlor an der Seite von Justin Rose gegen Dustin Johnson und Matt Kuchar im dritten Spiel. Zuvor hatte es schon Niederlagen für Paul Lawrie und Peter Hanson (gegen Bubba Watson und Webb Simpson) sowie Rory McIlroy und Graeme McDowell (gegen Phil Mickelson und Keegan Bradley) gegeben.

Am Vormittag hatten sich unter dem frenetischen Jubel der US-Fans Phil Mickelson und Keegan Bradley durch einen deutlichen Sieg gegen den Engländer Luke Donald und den Spanier Sergio Garcia den ersten Punkt gesichert. Das nordirische Duo Rory McIlroy/Graeme McDowell glich die Partie nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Jim Furyk und Brandt Snedeker am letzten Loch aus. Jason Dufner und Zach brachten die US-Boys wieder kurzzeitig in Führung, ehe die Engländer Ian Poulter und Justin Rose US-Superstar Tiger Woods und Steve Stricker besiegten.

Damit ist eine erfolgreiche Titelverteidigung der Europäer vorerst außer Reichweite. Denn in den abschließenden zwölf Einzeln am Sonntag sind die Amerikaner favorisiert. Eigentlich hatte Europas Kapitän Olazábal daher damit gerechnet, in den Vierern bereits einen kleinen Vorsprung zu erzielen. Hierfür bieten nun am Samstag (Start 14.20 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) die jeweils vier Foursomes und Fourballs noch Möglichkeiten.

leh/sid/Reuters

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  • Samstag, 29.09.2012 – 01:51 Uhr
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Ryder Cup
Namensgeber des Ryder Cups und Stifter des Pokals war der Engländer Samuel Ryder. Erstmals fand der Wettbewerb 1927 im amerikanischen Worcester statt, damals spielten die USA und Großbritannien gegeneinander. Seitdem wechselt der Austragungsort immer zwischen den Kontinenten. In den ersten Jahrzehnten allerdings dominierten die USA den Cup. Um die Chancengleichheit zu fördern, durften ab 1973 auch Golfer aus Irland, seit 1979 aus ganz Europa teilnehmen. Beim Ryder Cup gibt es kein Preisgeld zu gewinnen, es geht ausschließlich um den Sieg und die Ehre.

Kleines Golf-Lexikon
Par: Für jedes einzelne Loch und jeden Golfkurs ist ein Par definiert. Dieser Wert steht für die Anzahl der Schläge, die der Spieler brauchen sollte, um das Loch, respektive den Kurs zu bewältigen. Hierbei handelt es sich natürlich um Werte für Spitzenspieler. Spielt man also auf einem Kurs, der als Par 72 ausgewiesen ist, eine 70er-Runde, spielt man zwei unter Par.

Hole-in-one: Bezeichnung für das Kunststück, den Ball direkt vom Abschlag ins Loch zu befördern.

Eagle: Zwei Schläge unter Par bei einem Loch

Birdie: Ein Schlag unter Par

Bogey: Ein Schlag über Par

Double Bogey: Zwei Schläge über Par

Triple Bogey: Drei Schläge über Par

Grün: Das Grün ist die kurzgeschnittene Rasenfläche am Ende einer jeden Bahn. Auf dieser befindet sich das Loch.

Fairway: Die Spielbahn zwischen Abschlag und Grün.

Handicap: Gibt die Spielstärke eines Golfers wieder. Je niedriger das Handicap, desto besser der Spieler. Die Zahl gibt die Differenz an, die der Golfer auf dem Platz über Par spielt.




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