Europas Ryder-Cup-Team: Olazábal will nicht mehr Kapitän sein

José María Olazábal wird beim nächsten Ryder Cup nicht mehr Kapitän der europäischen Mannschaft sein. Der Spanier hatte sein Team zum Triumph über die USA geführt, nun will er anderen Spielern eine Chance geben. Wer Olazábals Nachfolger wird, steht noch nicht fest.

Ryder-Cup-Kapitän Olazábal:"Es war eine emotionale Woche"Zur Großansicht
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Ryder-Cup-Kapitän Olazábal:"Es war eine emotionale Woche"

Hamburg - José María Olazábal hat als Kapitän der europäischen Auswahl beim Ryder-Cup-Triumph über die USA Geschichte geschrieben. Nun erklärte der spanische Golfprofi, 2014 nicht wieder für das Amt des Kapitäns zur Verfügung zu stehen.

"Ich kann ihnen versichern, dass ich das nicht machen werde", sagte Olazábal. Es sei eine Menge Arbeit und andere Spieler hätten auch die Chance verdient, diesen Job zu machen, so der Spanier. Europa wird in zwei Jahren im schottischen Gleneagles seinen Titel verteidigen können.

Olazábal Nachfolger könnte aus dem Kreis seiner vier Vizekapitäne gewählt werden. Dies waren in Medinah Thomas Björn aus Dänemark, der Nordire Darren Clarke, Miguel Angel Jiménez aus Spanien und Paul McGinley aus Irland.

Olazábal widmete den Triumph beim Ryder Cup seinem verstorbenen Freund und Landsmann, dem legendären Golfer Severiano Ballesteros. Auch nach seiner Rückkehr aus den USA war Olazábal noch immer von den Ereignissen beeindruckt. "Es war eine emotionale Woche. Ich reite immer noch auf einer Welle der Gefühle", sagte der Spanier, der auch noch über eine besondere Begebenheit berichtete: "Der König von Spanien hat mich beglückwünscht. Wir haben miteinander gesprochen und er sagte mir, er sei genauso überwältigt wie ich."

In Medinah hatte die europäische Auswahl Gastgeber USA nach einem 6:10-Rückstand und einer dramatischen Aufholjagd in den abschließenden Einzeln noch mit 14,5:13,5 Punkten bezwungen. Den entscheidenden Punkt zum 14:13-Zwischenstand hatte der Deutsche Martin Kaymer geholt.

rei/sid

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  • Dienstag, 02.10.2012 – 16:22 Uhr
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Ryder Cup
Namensgeber des Ryder Cups und Stifter des Pokals war der Engländer Samuel Ryder. Erstmals fand der Wettbewerb 1927 im amerikanischen Worcester statt, damals spielten die USA und Großbritannien gegeneinander. Seitdem wechselt der Austragungsort immer zwischen den Kontinenten. In den ersten Jahrzehnten allerdings dominierten die USA den Cup. Um die Chancengleichheit zu fördern, durften ab 1973 auch Golfer aus Irland, seit 1979 aus ganz Europa teilnehmen. Beim Ryder Cup gibt es kein Preisgeld zu gewinnen, es geht ausschließlich um den Sieg und die Ehre.






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