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Schach: Anand startet mit Sieg in Kandidatenturnier

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AFP

Viswanathan Anand

Der Altmeister hat ein erstes Zeichen gesetzt: Beim Schach-Kandidatenturnier in Moskau zwang Viswanathan Anand den Bulgaren Veselin Topalov zur Aufgabe. Die anderen Partien endeten mit einem Remis.

Wie vor zwei Jahren hat Viswanathan Anand seine Auftaktpartie beim Schach-Kandidatenturnier gewonnen. 2014 endete das Turnier für den Inder ohne Verlustpartie, und er sicherte sich das Herausfordererticket für Sotschi. In Moskau zwang Anand nun Veselin Topalov zur Aufgabe.

Zuvor hatte der Bulgare durchaus mitgehalten, verpasste aber einige aussichtsreiche Züge. In der Zeitnotphase drang Anand mit beiden Türmen in Topalovs Stellung ein. Wenige Züge später gestand dieser seine Niederlage ein.

Die anderen drei Partien des ersten Tages endeten mit einem Remis. So auch die Begegnung zwischen Hikaru Nakamura und Fabiano Caruana. Die beiden einigten sich im 31. Zug auf eine Punkteteilung. Auch die Spiele zwischen Anish Giri und Levon Aronian sowie Peter Svidler und Sergej Karjakin endeten mit einem Remis.

In Kürze können Sie alle Partien bei SPIEGEL ONLINE nachspielen. Am Abend gibt es dann noch die Videoanalyse von Großmeister Daniel King. Auch am Samstag können Sie die Spiele des Kandidatenturniers wieder in unserem Liveticker verfolgen.

cte

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Schach-Glossar
  • Corbis
    Schach ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd ihre Figuren auf dem Spielbrett bewegen. Weiß beginnt immer, es besteht Zugpflicht. Mit jeder Figur kann eine des Gegners geschlagen werden.

  • Jeder Spieler hat 16 Figuren, die nur nach bestimmten Regeln gezogen werden dürfen. Der König kann horizontal, vertikal oder diagonal auf das angrenzende Feld ziehen. Die Dame kann horizontal, vertikal oder diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen. Der Läufer kann diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen.

  • Der Springer zieht in beliebiger Richtung über zwei Felder: Erst vertikal oder horizontal, dann diagonal; oder erst diagonal und dann vertikal oder horizontal. Das erste Feld darf dabei besetzt sein. Der Turm kann horizontal und vertikal beliebig weit ziehen, darf aber keine anderen Figuren überspringen. Die acht Bauern dürfen immer einen Schritt nach vorne ziehen, wenn das Feld leer ist. Sie schlagen vorwärts diagonal.

Es gewinnt der Spieler, der den gegnerischen König schachmatt setzt. Das bedeutet, der König wird in jedem Fall geschlagen, egal, wie der bedrohte Spieler eine seiner Figuren zieht. Eine weitere Möglichkeit zum Spielgewinn ist die Aufgabe des Gegners. Dies ist während des Spiels jederzeit möglich.


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