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Schach-Kandidatenturnier: Vier Spiele, vier Remis

Schlussstellung bei Sergej Karjakin und Wesselin Topalow Zur Großansicht
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Schlussstellung bei Sergej Karjakin und Wesselin Topalow

Beim Schach-Kandidatenturnier in Moskau hat Sergej Karjakin seinen Vorsprung an der Tabellenspitze verteidigt - trotz eines Remis. Hikaru Nakamura muss weiter auf seinen ersten Erfolg warten.

Es war das Duell Letzter gegen Erster: Während Wesselin Topalow in den Runden eins und drei verlor, hatte Sergej Karjakin zwei Spiele gewonnen und sich die alleinige Führung der Tabelle gesichert. Topalow, der durch seinen schlechten Turnierstart keine ernsthaften Chancen mehr auf das Ticket zur WM hat, erspielte sich gegen Karjakin in Runde fünf immerhin ein Remis. Der Tabellenführer muss nun als nächstes gegen Fabiano Caruano mit Schwarz antreten.

Die kürzeste Partie des Tages lieferten sich Viswanathan Anand und Hikaru Nakamura. Nach seiner Niederlage gegen Karjakin entschied sich Ex-Weltmeister Anand für eine relativ risikofreie Partie, nach dem 30. Zug endete das Spiel aufgrund von Dauerschach remis. Nakamura bleibt damit weiterhin noch ohne Sieg in diesem Turnier. Auch Anish Giri muss weiter auf einen Erfolg warten. Gegen Pjotr Swidler endete seine Partie mit einer Punkteteilung nach dem 30. Zug.

Die Partie zwischen Lewon Aronjan und Fabiano Caruana endete ebenfalls remis. Der Amerikaner Caruana hatte mit schwarz drei Bauern mehr, musste sich aber einem Angriff von Aronjan erwehren. Aufgrund der knappen Zeit scheuten beide das letzte Risiko und nahmen jeweils den halben Punkt.

mrr

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Schach-Glossar
  • Corbis
    Schach ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd ihre Figuren auf dem Spielbrett bewegen. Weiß beginnt immer, es besteht Zugpflicht. Mit jeder Figur kann eine des Gegners geschlagen werden.

  • Jeder Spieler hat 16 Figuren, die nur nach bestimmten Regeln gezogen werden dürfen. Der König kann horizontal, vertikal oder diagonal auf das angrenzende Feld ziehen. Die Dame kann horizontal, vertikal oder diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen. Der Läufer kann diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen.

  • Der Springer zieht in beliebiger Richtung über zwei Felder: Erst vertikal oder horizontal, dann diagonal; oder erst diagonal und dann vertikal oder horizontal. Das erste Feld darf dabei besetzt sein. Der Turm kann horizontal und vertikal beliebig weit ziehen, darf aber keine anderen Figuren überspringen. Die acht Bauern dürfen immer einen Schritt nach vorne ziehen, wenn das Feld leer ist. Sie schlagen vorwärts diagonal.

Es gewinnt der Spieler, der den gegnerischen König schachmatt setzt. Das bedeutet, der König wird in jedem Fall geschlagen, egal, wie der bedrohte Spieler eine seiner Figuren zieht. Eine weitere Möglichkeit zum Spielgewinn ist die Aufgabe des Gegners. Dies ist während des Spiels jederzeit möglich.


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