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Schach: Anand besiegt den Spitzenreiter

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Schach-Partie zwischen Viswanathan Anand und Sergej Karjakin

Viswanathan Anand gewinnt und setzt sich beim Schach-Kandidatenturnier wieder an die Spitze. Piotr Swidler feierte seinen ersten Sieg. Die anderen beiden Partien endeten remis.

Sensationelles Comeback von Viswanathan Anand: Der Inder hat nach seiner Niederlage am Mittwoch zurückschlagen und übernimmt wieder die Führung beim Kandidatenturnier in Moskau.

Gegen den bislang führenden Sergej Karjakin sah es lange nach einem Remis aus, doch mit einem Vorstoß am Damenflügel erarbeitete sich Anand einen kleinen Vorteil, den er Stück für Stück ausbaute. Analysen und Hintergründe können Sie im Liveticker zur elften Runde nachlesen.

Außerdem siegte Piotr Swidler gegen Lewon Aronjan. Es war der erste Sieg für Swidler beim Kandidatenturnier. Dabei hatte Aronjan lange Zeit die bessere Stellung. Doch in Zeitnot kippte die Partie. Am Ende drang der Russe mit Dame und Turm tödlich in die weiße Stellung ein.

Die Partien zwischen Wesselin Topalow und Fabiano Caruana sowie Anish Giri und Hikaru Nakamura endeten remis. In der Zeitnotphase ließ Caruana einige gute Züge aus, dennoch bleibt er dank des halben Punkts gemeinsam mit Anand an der Spitze.

cte

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Schach-Glossar
  • Corbis
    Schach ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd ihre Figuren auf dem Spielbrett bewegen. Weiß beginnt immer, es besteht Zugpflicht. Mit jeder Figur kann eine des Gegners geschlagen werden.

  • Jeder Spieler hat 16 Figuren, die nur nach bestimmten Regeln gezogen werden dürfen. Der König kann horizontal, vertikal oder diagonal auf das angrenzende Feld ziehen. Die Dame kann horizontal, vertikal oder diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen. Der Läufer kann diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen.

  • Der Springer zieht in beliebiger Richtung über zwei Felder: Erst vertikal oder horizontal, dann diagonal; oder erst diagonal und dann vertikal oder horizontal. Das erste Feld darf dabei besetzt sein. Der Turm kann horizontal und vertikal beliebig weit ziehen, darf aber keine anderen Figuren überspringen. Die acht Bauern dürfen immer einen Schritt nach vorne ziehen, wenn das Feld leer ist. Sie schlagen vorwärts diagonal.

Es gewinnt der Spieler, der den gegnerischen König schachmatt setzt. Das bedeutet, der König wird in jedem Fall geschlagen, egal, wie der bedrohte Spieler eine seiner Figuren zieht. Eine weitere Möglichkeit zum Spielgewinn ist die Aufgabe des Gegners. Dies ist während des Spiels jederzeit möglich.


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