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Schach-WM in der Videoanalyse: Remis nach 64 Zügen

SPIEGEL ONLINE / Chessbase

Das Duell zwischen Titelverteidiger Viswanathan Anand und Herausforderer Magnus Carlsen bei der Schach-WM bleibt offen. Die vierte Partie endete nach fast sechs Stunden mit dem vierten Remis. SPIEGEL ONLINE zeigt die wichtigsten Züge des Duells in der animierten Videoanalyse.

Hamburg - In der vierten Partie der Schach-Weltmeisterschaft zwischen Viswanathan Anand und Magnus Carlsen gab es das vierte Remis. Die Finalisten boten sich ein packendes Duell, das erst nach sechs Stunden Spielzeit beendet war. Im Gesamtklassement steht es damit 2:2. Auf Titelverteidiger Anand und Herausforderer Carlsen wartet am Donnerstag der zweite Ruhetag, ehe das Zwölf-Partien-Match am Freitag (10.30 Uhr, Liveticker SPIEGEL ONLINE) fortgesetzt wird.

Anand hatte Weiß und begann wie im zweiten Spiel mit seinem Königsbauern. Im Verlauf der Spanischen Partie konnte Carlsen einen Bauern gewinnen und versuchte, diesen Vorteil mit raffinierten Figurenmanövern in einen vollen Punktgewinn zu verwandeln. Anand verteidigte sich jedoch mit Glück und Geschick, so dass Carlsen ihm im 64. Zug das Remis anbot.

Der internationale Großmeister Daniel King analysiert die vierte Partie für Sie exklusiv in der animierten Videoanalyse. Klicken Sie hier, um zum Video zu gelangen.

buc/dpa

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insgesamt 28 Beiträge
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1. Mut zur Qualität
SarahMue 13.11.2013
Wie ich bereits geschrieben habe, finde ich es super, dass ihr über das Tunier bericht! Aber warum so oberflächlich? Warum keine klare und genaue Analyse? Für einen Laien könnt ihr sowieso nicht kommentieren. Nur für interessierte Spieler kann ein Artikel interessant sein. Denen könnt ihr durchaus mehr Kenntnisse zutrauen. Also bitte: Mehr Qualität. Denn genau das ist das Problem der Presse heutzutage - die Qualität.
2. optional
moritz199119 13.11.2013
Super spannende Partie. Schon vom zuschauen hat das Gehirn gequalmt:)
3.
rokla 13.11.2013
Super, dass es wieder ein Video zur Partie gab :)
4. Ist doch in Ordnung
maier 13.11.2013
Ich war total überrascht, als Daniel King hier plötzlich auf deutsch analysiert, nachdem ich auf Youtube seine englischen Videos verfolgt habe. Ich weiß gar nicht was alle an Herrn Kings Videos auszusetzen haben, wem seine Analysen zu oberflächlich sind, wird das Spiel wohl selbst verfolgt haben und sich nicht auf Spiegel Online über Schach informieren. Für Laien und zufällig interessierte sind die Videos doch ideal. Finde ich übrigens toll, dass das Match von Spiegel Online Aufmerksamkeit erhält.
5. Frage zu einem Spielzug?
domhaw 13.11.2013
Wieso spielt Anand bei 14:44 nicht Bauer von B3 auf B5? Der Koenig steht dann Schach und kann nicht ausweichen. Oder habe ich da grade das aktuelle Spiel mit einer Theorie des Moderators verwechselt?
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Zur Person
Daniel King, Jahrgang 1963, ist Schachgroßmeister, seit über 20 Jahren Profispieler und hat sein Heimatland England unter anderm bei dem historischen Sieg gegen die Sowjetunion 1990 in Reykjavik vertreten. King ist Autor von über 15 Schachbüchern und bekannt als Kommentator großer Schachereignisse im Fernsehen, Radio und Internet. King lebt in London.
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Schach-Glossar
  • Corbis
    Schach ist ein strategisches Brettspiel, bei dem zwei Spieler abwechselnd ihre Figuren auf dem Spielbrett bewegen. Weiß beginnt immer, es besteht Zugpflicht. Mit jeder Figur kann eine des Gegners geschlagen werden.

  • Jeder Spieler hat 16 Figuren, die nur nach bestimmten Regeln gezogen werden dürfen. Der König kann horizontal, vertikal oder diagonal auf das angrenzende Feld ziehen. Die Dame kann horizontal, vertikal oder diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen. Der Läufer kann diagonal beliebig weit ziehen, darf dabei jedoch keine anderen Figuren überspringen.

  • Der Springer zieht in beliebiger Richtung über zwei Felder: Erst vertikal oder horizontal, dann diagonal; oder erst diagonal und dann vertikal oder horizontal. Das erste Feld darf dabei besetzt sein. Der Turm kann horizontal und vertikal beliebig weit ziehen, darf aber keine anderen Figuren überspringen. Die acht Bauern dürfen immer einen Schritt nach vorne ziehen, wenn das Feld leer ist. Sie schlagen vorwärts diagonal.

Es gewinnt der Spieler, der den gegnerischen König schachmatt setzt. Das bedeutet, der König wird in jedem Fall geschlagen, egal, wie der bedrohte Spieler eine seiner Figuren zieht. Eine weitere Möglichkeit zum Spielgewinn ist die Aufgabe des Gegners. Dies ist während des Spiels jederzeit möglich.

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