Schwimm-WM: Hausding verpatzt Synchronspringen

Wasserspringer Feck und Hausding: Undankbarer vierter Platz Zur Großansicht
Getty Images

Wasserspringer Feck und Hausding: Undankbarer vierter Platz

Am Sonntag Gold, am Dienstag keine Medaille: Patrick Hausding hat beim Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett bei der WM in Barcelona gepatzt und landete mit seinem Partner Stephan Feck nur auf dem vierten Platz. Eine deutschen Nachwuchs-Springerin durfte sich freuen.

Hamburg - Gold-Springer Patrick Hausding patzt: Wegen eines Fehlers des Überraschungs-Weltmeisters musste das deutsche Duo Hausding/Stephan Feck bei der Schwimm-WM in Barcelona seine Medaillenhoffnungen im Synchron-Wettbewerb vom Drei-Meter-Brett begraben und landete am Ende auf den undankbaren vierten Platz. Tina Punzel überzeugte dagegen in ihrem ersten WM-Finale als Sechste vom Ein-Meter-Brett.

"Es war viel mehr möglich. Ich habe einen großen Fehler gemacht, das haut in die Punkte rein. Auf jeden Fall war der Sprung nicht vorzeigbar", sagte Hausding, der am Sonntag im Turm-Synchronspringen mit Sascha Klein (Dresden) einen Gold-Coup gefeiert hatte.

Nun hatte er im vierten Durchgang große Probleme mit dem dreieinhalbfachen Delfinsalto. Im Finaldurchgang zeigten die Vize-Europameister aber wieder ihre Klasse und machten im Ranking noch vier Plätze gut. Gold sicherten sich die Chinesen Qin Kai/He Chong vor den Russen Jewgeni Kusnezow/Ilja Sacharow und den Mexikanern Jahir Ocampo/Rommel Pacheco.

Die Wasserballer haben nichts zu verlieren

Völlig zufrieden war dagegen Punzel nach dem ersten WM-Finale ihrer Karriere, auch wenn sie vom Ein-Meter-Brett wie erwartet nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen konnte. Vom Drei-Meter-Brett geht Punzel am Freitag als Europameisterin mit größeren Medaillenchancen an den Start.

Am Sonntag greifen die Beckenschwimmer ins Geschehen ein. Das Team um den einzigen deutschen Weltjahresbesten, Steffen Deibler, reist zum Großteil am Mittwoch an. Mit einem zusätzlichen Start kann Peking-Olympiasiegerin Britta Steffen rechnen, denn nach dem Verzicht von Daniela Schreiber darf sie ihre Olympia-Revanche auch über 50 Meter Freistil starten.

Beendet ist die WM für die deutschen Synchronschwimmerinnen. Im Vorkampf der Freien Kür kam das Duett Inken Jeske und Edith Zeppenfeld auf den 18. Platz und erreichte wie erwartet das Finale nicht. Ein Härtetest steht am Mittwoch für die Wasserballer an. Nach dem knappen 9:8 gegen Kasachstan hat das Team gegen Weltmeister Italien nichts zu verlieren.

buc/dpa

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.

Auf anderen Social Networks teilen

  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
Forum - Diskutieren Sie über diesen Artikel
zum Forum...
Sagen Sie Ihre Meinung!
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Sport
Twitter | RSS
alles zum Thema Schwimmsport
RSS

© SPIEGEL ONLINE 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH

SPIEGEL ONLINE Schließen


  • Drucken Versenden
  • Nutzungsrechte Feedback
  • Kommentieren
  • Zur Startseite