Skispringen "Sorgenkind" Hannawald erhält Spezialtraining

Der Trainerstab der deutschen Skispringer hat auf das Formtief des Vizeweltmeisters reagiert. Vor dem Weltcupspringen am kommenden Wochenende im polnischen Zakopane muss Sven Hannawald in Österreich Sonderschichten schieben.


Ausgerechnet in Ramsau, wo Sven Hannwald in diesem Jahr den WM-Titel im Mannschaftsspringen und die Vizeweltmeisterschaft von der Großschanze erringen konnte, soll der formschwache Hinterzartener in einem Kurz-Trainingslager wieder an sein damaliges Leistungsvermögen herangeführt werden.

Sven Hannawald beim WM-Sprung vor einem Jahr.
DPA

Sven Hannawald beim WM-Sprung vor einem Jahr.

Wie der Technische Leiter Nordisch im Deutschen Skiverband (DSV), Rudi Tusch, erklärte, werden außerdem auch die zuletzt ebenfalls noch nicht in Bestform befindlichen Christof Duffner (Schönwald), Ronny Hornschuh (Zella-Mehlis) und Roland Audenrieth (Partenkirchen) mit nach Österreich reisen.

"Wir können nicht permanent in Garmisch-Partenkirchen oder Oberstdorf trainieren. Dort springen wir schon seit Ende November regelmäßig. Wir brauchten für das Quartett einen Schanzenwechsel", begründete Tusch, der das Hannawald-Team in Ramsau betreut, das Ausweichen nach Österreich. Die Heimatanlage von Hannawald in Hinterzarten ist derzeit nicht sprungbereit.



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