Snooker O'Sullivan überrollt Hawkins im Masters-Finale

Ronnie O'Sullivan ist endgültig zurück: Der britische Snooker-Profi besiegte im Finale des Masters in London seinen Landsmann Barry Hawkins glatt, dabei feierte er zehn Frame-Erfolge in Serie.

Snooker-Legende O'Sullivan: Beeindruckende Serie gegen Hawkins
AFP

Snooker-Legende O'Sullivan: Beeindruckende Serie gegen Hawkins


Ronnie O'Sullivan hat das Snooker-Masters in London in beeindruckender Manier gewonnen. Der Brite siegte im Finale im Alexandra Palace 10:1 gegen Barry Hawkins und ließ seinem Landsmann dabei nicht den Hauch einer Chance.

In dem einseitigen Endspiel entschied Hawkins, der im Halbfinale gegen Judd Trump gesiegt hatte, den ersten Frame für sich - und hatte dann konstant das Nachsehen. Der 40-jährige O'Sullivan spielte konzentrierter und genauer als noch in seinem Halbfinale, als er gegen Stuart Bingham auch etwas Glück und Unvermögen seines Gegners für den 6:3-Erfolg benötigt hatte.

O'Sullivan stand zum elften Mal im Masters-Finale, für seinen insgesamt sechsten Triumph kassierte er ein Preisgeld von umgerechnet 260.000 Euro. Der Brite hatte erst Ende des vergangenen Jahres eine achtmonatige Pause beendet und scheint nun in der Form zu sein, um in den kommenden Monaten bei den ganz großen Turnieren um die Titel mitzuspielen.

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insgesamt 6 Beiträge
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alex2k14 17.01.2016
1. Was für ein Finale!
Großartige Leistung von Ronny, dem es teilweise, besonders in den ersten 8 Frames, vielleicht ein bisschen zu leicht gemacht wurde. Ich freue mich schon auf die WM in Shefflield - was für ein toller Sport! Ein O'Sullivan in dieser Form tut dem Auge einfach gut :)
msvfagottfan 17.01.2016
2. Super!
Würde mich sehr freuen, wenn SPON weiter über Snooker berichten würde. Ein toller Sport, der mehr Beachtung verdient!
marthaimschnee 18.01.2016
3.
So großartig die individuelle Leistung von Ronny auch sein mag, für den neutralen Snooker-Fan ist eine solche Dominanz leider kaum mehr als mittelmäßige Unterhaltung.
Immanuel K. 18.01.2016
4. Da hat der Autor wohl ein...
...anderes Spiel gesehen...? Wie könnte er sonst: "...und ließ seinem Landsmann dabei nicht den Hauch einer Chance..." schreiben? Barry Hawkins hatte in fast jedem Frame mindestens eine Chance und in den letzten beiden nach der Pause sogar etliche... Er hat sie nur nicht genutzt - das Finale war mit Abstand das schlechteste Spiel von Hawkin des gesamten Turniers...
Bln79 18.01.2016
5.
Zitat von Immanuel K....anderes Spiel gesehen...? Wie könnte er sonst: "...und ließ seinem Landsmann dabei nicht den Hauch einer Chance..." schreiben? Barry Hawkins hatte in fast jedem Frame mindestens eine Chance und in den letzten beiden nach der Pause sogar etliche... Er hat sie nur nicht genutzt - das Finale war mit Abstand das schlechteste Spiel von Hawkin des gesamten Turniers...
Das stimmt wohl. Es sollte allerdings nicht unerwähnt bleiben, dass Barry Hawkins während des gesamten Masters von einer Erkältung geplagt war, welche sich im gestrigen Finale endgültig zuschlagen sollte. Mit einer triefenden Nase, einem kratzenden Hals und 'nem dicken Kopf kann selbst ein Profi-Spieler seine Fähigkeiten nicht mehr vollständig abrufen. Ronnie O'Sullivan hat allerdings auch einige ganz hervorragende Bälle gespielt, die sein spielerisches Vermögen, so er denn vollkommen auf der Höhe ist, haben hervorblitzen lassen. Es gab jedoch ebenso von beiden Spielern schwächere Phasen (speziell die jeweils ersten Frames der Sessions seien hier erwähnt), in denen absolut keinerlei Spielfluss aufkam und die sich dann auch entsprechend dahin quälten. Das Ergebnis ist sicherlich in dieser Form und Höhe schmeichelhaft.
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