Tennis in Washington Zverev steht im Finale, Gegner schlägt sich aus Wut selbst

Oft muss der Schläger dran glauben, diesmal war es der Spieler selbst: Stefanos Tsitsipas hat sich bei einer Niederlage gegen Alexander Zverev selbst geschlagen.

Stefanos Tsitsipas
AP

Stefanos Tsitsipas


Titelverteidiger Alexander Zverev ist beim Tennis-Hartplatz-Turnier in Washington erneut ins Finale eingezogen. Der 21-Jährige gewann das Halbfinale gegen den 19 Jahre alten Griechen Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen 6:2, 6:4. Zverev, auf Platz drei der Weltrangliste, ist bei dem mit 2,1 Millionen Dollar dotierten Turnier an Nummer eins gesetzt, der aufstrebende Tsitsipas (Platz 32 der Weltrangliste) an Nummer zehn.

Beim Stand von 1:4 im ersten Satz verlor Tsitsipas kurz die Nerven, ohne wie Benoit Paire vor wenigen Tagen sein Racket zu zerschlagen. Stattdessen haute sich der Grieche mit großer Wucht fünfmal mit der flachen Hand auf die Stirn. Tsitsipas hatte sich danach wieder im Griff und lieferte Zverev einen guten Kampf, doch am Ende setzte sich der Deutsche mit seiner Routine durch.

Im Endspiel wird Zverev auf den Gewinner des anderen Halbfinals zwischen dem ungesetzten Australier Alex de Minaur und dem an Nummer 16 gesetzten Russen Andrej Rubljow treffen. Zverev hatte sich am Vorabend durch einen Dreisatzsieg über den Japaner Kei Nishikori (3:6, 6:1, 6:4) für das Halbfinale qualifiziert. Sein Halbfinalgegner Tsitsipas hatte den Belgier David Goffin in zwei Sätzen mit 6:3, 6:4 besiegt.

krä/dpa



insgesamt 2 Beiträge
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navysailor 05.08.2018
1. @nofreeman
Immer was man lesen möchte. Ich wusste schon bei der Überschrift und dem Subtext dazu, was gemeint war. Steht ziemlich klar geschrieben.
noerglerfritz 05.08.2018
2. Reißerisch
Sich mit der flachen Hand an die Stirn zu schlagen ist doch bitteschön etwas anderes als „sich selbst zu schlagen“. Das machen Tennisspieler hin und wieder. Es ist nichts besonderes.
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