NFL Brady geht als MVP in den Super Bowl

2007, 2010 und jetzt 2017: Tom Brady ist als wertvollster Spieler der Regular Season in der NFL ausgezeichnet worden. Im Hinblick auf den Super Bowl ist das fast schon ein schlechtes Omen für die New England Patriots.

Tom Brady
DPA

Tom Brady


Superstar Tom Brady ist zum dritten Mal als wertvollster Spieler der Saison (MVP) der Regular Season in der NFL ausgezeichnet worden. Der Quarterback der New England Patriots ist mit 40 Jahren der bislang älteste Spieler, dem dieser Titel verliehen wurde. Brady bekam bei der prestigeträchtigen Journalistenwahl 40 von 50 Stimmen.

Zuvor hatte er die Auszeichnung bereits in den Jahren 2007 und 2010 erhalten. In keinem dieser Jahre hatte er allerdings die Meisterschaft gewonnen, zum Abschluss der Saison 2007 war er erst im Super Bowl gescheitert.

In der Nacht zu Montag (00.30 Uhr MEZ, Liveticker SPIEGEL ONLINE / TV: ProSieben und DAZN) steht Brady in Minneapolis mit den Patriots nun erneut im Endspiel um die Meisterschaft. Sollten die Patriots die Philadelphia Eagles besiegen, wäre Brady der erste Spieler seit Kurt Warner im Jahr 1999, der innerhalb einer Saison sowohl die Wahl zum MVP als auch den Super Bowl gewinnen würde. Es wäre Bradys sechste Meisterschaft.

Drei Auszeichnungen für die Rams

Carson Wentz von Finalgegner Philadelphia erhielt zwei Stimmen bei der Wahl zum wertvollsten Spieler der Saison. Die übrigen acht bekam Todd Gurley von den Los Angeles Rams. Mit Brady wurde zum zehnten Mal in den vergangenen elf Jahren ein Quarterback zum MVP gewählt. Unterbrochen wurde diese Serie nur durch den Runningback Adrian Peterson von den Minnestoa Vikings im Jahr 2012.

Bei der Anzahl der Passversuche (581), den geworfenen Yards (4577) und geworfenen Yards pro Spiel (286,1) führte Brady in dieser Saison die Liga an. Gemeinsam mit Jim Brown, Johnny Unitas und Brett Favre hat Brady die Auszeichnung nun am zweithäufigsten erhalten. Den Rekord hält Peyton Manning mit fünf MVP-Titeln.

Die Los Angeles Rams sammelten unterdessen gleich drei Auszeichnungen: Gurley wurde zum Offensivspieler des Jahres gewählt, sein Trainer Sean McVay zum Coach des Jahres und sein Mitspieler Aaron Donald als Defensivspieler des Jahres. Die Rams hatten den Titel in der NFC West gewonnen. Alvin Kamara von den New Orleans Saints wurde als Rookie des Jahres geehrt.

aev/Reuters/sid



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