Tarifstreit NBA-Profis dürfen wieder trainieren

Der Tarifstreit in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA steht kurz vor dem Ende. Ab Donnerstag ist es den Profis erlaubt, wieder bei ihren Clubs zu trainieren - allerdings mit Einschränkungen. Ende Dezember soll die NBA-Saison dann endgültig starten. 

Dallas-Profi Nowitzki: Liga lockert Aussperrung
REUTERS

Dallas-Profi Nowitzki: Liga lockert Aussperrung


Hamburg - 153 Tage nach Beginn der Aussperrung dürfen die NBA-Profis von diesem Donnerstag an wieder in den Hallen ihrer Clubs trainieren. Nachdem sich Liga und Spieler am vergangenen Samstag auf eine vorläufige Vereinbarung für einen neuen Tarifvertrag geeinigt hatten, lockerten die NBA-Verantwortlichen nun das mehr als vier Monate geltende Verbot. Allerdings dürfen sich die Akteure nur individuell fit halten, ein Teamtraining ist erst ab dem 9. Dezember erlaubt, wenn die Vorbereitungscamps der 30 Clubs offiziell beginnen sollen.

Auch der Transfermarkt wird in den kommenden Tagen heftig in Bewegung kommen. Die NBA teilte mit, dass die sogenannten Free Agents, also Profis ohne Vertrag, und die Clubs seit Mittwoch (Ortszeit) wieder über Wechsel verhandeln dürfen. Während des kompletten Arbeitskampfes war es beiden Seiten untersagt, miteinander Kontakt zu haben. Verträge dürfen aber ebenfalls erst ab dem 9. Dezember unterzeichnet werden.

Voraussetzung für die Regelungen ist, dass Liga und Spieler den neuen Tarifvertrag bis dahin unterzeichnen. Dies gilt aber als sicher. Die Profis haben die Neugründung ihrer Spielergewerkschaft bereits in die Wege geleitet. Ist dies geschehen, werden beide Parteien über den Deal abstimmen.

Zuvor hatte bereits das Bundesgericht in Minnesota die Aussetzung der kartellrechtlichen Klage der Spieler gegen die Liga bestätigt und damit den Weg für eine verkürzte Saison freigemacht.

Die Saison soll am 25. Dezember beginnen und 66 Partien pro Team umfassen. Um das Comeback der Liga zusätzlich anzuheizen, will die NBA am ersten Weihnachtstag offensichtlich mit fünf statt drei Partien starten. Dies berichtete die "New York Times".

mib/sid



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