Tennis Alexander Zverev triumphiert in Washington

Alexander Zverev hat als erster Deutscher beim Tennisturnier in Washington gewonnen. Der 20-Jährige ließ dem Südafrikaner Kevin Anderson keine Chance - und befindet sich wenige Wochen vor den US Open in Top-Form.

Alexander Zverev
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Alexander Zverev


Alexander Zverev hat gleich beim ersten Auftritt mit seinem neuen Trainer Juan Carlos Ferrero als erster Deutscher das Tennisturnier in Washington gewonnen. Der Weltranglistenachte setzte sich im Finale des Hartplatzturniers 6:4, 6:4 gegen den Südafrikaner Kevin Anderson durch. Für den 20-Jährigen war es der fünfte Karriere-Sieg und der vierte Turnier-Erfolg in dieser Saison nach Siegen in Rom, Montpellier und München.

Zverev gelang ein frühes Break zum 2:1, danach war er bis zum Ende der Partie spielbestimmend: Nach 34 Minuten gewann er den ersten Satz. Gleich im ersten Spiel des zweiten Satzes nahm er Anderson den Aufschlag ab und verwandelte nach 68 Minuten seinen ersten Matchball.

Die Zusammenarbeit mit dem früheren Weltranglisten-Ersten Ferrero ist zunächst bis nach den am 28. August in New York beginnenden US Open angelegt. Bis dahin gehört der Spanier als Impulsgeber zum Trainerteam von Zverev.

mru/dpa



insgesamt 5 Beiträge
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HH-Hamburger-HH 07.08.2017
1. Glückwunsch
Alexander Zverev ist die deutsche Nummer 1 und wird das auch über lange Zeit bleiben. Jetzt muss der nächste Schritt, also ein Erfolg (mindestens Halbfinale) bei einem Grandslam-Turnier folgen. Ich drücke die Daumen ??
kopi4 07.08.2017
2.
Und dafür hat er auf das zweitklassig gewordene Turnier in Hamburg verzichtet.....
tombadil1 07.08.2017
3.
Stimmt auch wenn ich es für schade halte, dass Hamburg so unwichtig geworden ist. Allerdings kann man es den Spielern nicht verdenken. Wer will denn nach der Rasensaison während der Hartplatzsaison bzw. vor den US Open ein Sandplatzturnier spielen? Da sollten sich die Organisatoren mal Gedanken machen entweder den Termin oder den Belag zu wechseln. Glückwunsch an Sascha. Hoffentlich läuft es für ihn besser als bei den French Open mit Turniersieg im Rücken. ;)
kloppskalli 07.08.2017
4. Hamburg
Hamburg wird konsequent schlecht geredet - dabei war das Turnier nicht so schlecht besetzt. Nur weil Nadal und Zverew nicht antreten wollten..? Es waren 2 Dt. im Halbfinale, einer im Finale. Frueher war auch nicht alles besser. Frueher lag das Turnier im feucht kalten dt. Fruehsommer, damals noch ohne Dach. Staendig Regenunterbrechungen und Spieler in langen Hosen / Wollpulli .. Zuschauer mit Helly Hansen Jacke :-)) Am Sonntag in kitzbuehel hat uebrigens gerade ein gewisser Kohlschreiber gewonnen.. Ob sich die Oesis auch so zerfleischen?
worlorn 08.08.2017
5.
Zitat von kloppskalliHamburg wird konsequent schlecht geredet - dabei war das Turnier nicht so schlecht besetzt. Nur weil Nadal und Zverew nicht antreten wollten..? Es waren 2 Dt. im Halbfinale, einer im Finale. Frueher war auch nicht alles besser. Frueher lag das Turnier im feucht kalten dt. Fruehsommer, damals noch ohne Dach. Staendig Regenunterbrechungen und Spieler in langen Hosen / Wollpulli .. Zuschauer mit Helly Hansen Jacke :-)) Am Sonntag in kitzbuehel hat uebrigens gerade ein gewisser Kohlschreiber gewonnen.. Ob sich die Oesis auch so zerfleischen?
Tatsache ist doch, dass keiner der Top 20 und kaum welche in den Top 30/40 in Hamburg antraten (übrigens Kitzbühel genauso). Man war schon in der Vorbereitung auf die Hartplatzsaison und speziell US Open. Für den, der da reißen will, geht's nicht anders, zu spezifisch sind die Eigenschaften der Beläge, Sand wäre da kontraproduktiv. Wenn Hamburg wieder attraktiver für Spitzenspieler werden will, müssen sie entweder in die Sandplatzsaison oder auf Hartplatzbelag gehen. Dass die Zverevs alles richtig gemacht haben, zeigt Washington. Nach etwas mühseligen Anfangsrunden, spielte Sascha ab VF grandios, in keinem Satz mehr als 4 Punkte abgegeben, keinen Breakball zugelassen, dabei nicht den kleinsten Durchhänger, irre für einen so jungen Spieler. Mit der Wucht seiner Bälle erdrückte er förmlich die Gegner. Selbst Niskihori, Nr. 9 der Rangliste, also nur einen Rang unter Sascha, war machtlos, wurde immer wieder ausmanövriert und weggeschossen. Auf Hartplatz scheint Sascha noch stärker als auf Sand und Gras zu sein, aber ein Alleingänger ist das nicht, um das maximale Niveau zu erreichen, braucht es eine intensive Vorbereitung. Hoffentlich kann er dieses Niveau jetzt halten.
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