Tennis in Toronto Erst Thiem, dann Djokovic, jetzt Zverev - Tsitsipas wird zum Favoritenschreck

Ein 19 Jahre alter Grieche sorgt für Furore: Stefanos Tsitsipas steht im Tennis-Halbfinale von Kanada. Nach seinem Erfolg gegen Wimbledon-Sieger Djokovic schaltete er diesmal Alexander Zverev aus.

Stefanos Tsitsipas
DPA

Stefanos Tsitsipas


Titelverteidiger Alexander Zverev ist beim Tennis-Masters-Turnier in Toronto überraschend im Viertelfinale ausgeschieden. Deutschlands Nummer eins unterlag dem griechischen Teenager Stefanos Tsitsipas 6:3, 6:7 (11:13), 4:6.

Der 21 Jahre alte Zverev sah schon wie der sichere Sieger aus und lag im zweiten Satz klar in Führung. Doch der zwei Jahre jüngere Tsitsipas siegte nach 2:27 Stunden durch den ersten Matchball. Zverev leistete sich dabei einen Doppelfehler.

Alexander Zverev
AP

Alexander Zverev

Im Halbfinale des mit mehr als 5,9 Millionen Dollar (5,1 Millionen Euro) dotierten Hartplatz-Turniers trifft Tsitsipas nun auf den südafrikanischen Wimbledon-Finalisten Kevin Anderson.

Im Achtelfinale in Kanada hatte der Grieche bereits sensationell gegen Wimbledonsieger Novak Djokovic gewonnen. In der Runde der letzten 32 siegte er gegen den Österreicher Dominic Thiem. Auch gegen Zverev setzte sich Tsitsipas dank einer starken kämpferischen Leistung verdient durch. In der Weltrangliste steht er aktuell auf Platz 27.

Im vergangenen Jahr konnte der an Nummer zwei gesetzte Zverev das Turnier gewinnen. Nun verpasste der Dritte der Weltrangliste den Einzug in die Vorschlussrunde. Erst am Sonntag hatte Zverev seinen Titel beim Turnier in Washington verteidigt.

jan/dpa



insgesamt 2 Beiträge
Alle Kommentare öffnen
Seite 1
kopi4 11.08.2018
1.
Wenn ich Geld darauf setzen sollte welcher Spieler der Next Gen sich bei Grand Slams durchsetzen wird: es wäre Tsitsipas. Auf Zverev wären Quote und Erfolgsaussicht schlechter. Wie schon beim 0:6 in Wimbledon gegen Gulbis: Zverev verliert ein Spiel das er nie verlieren darf. Auf einen verlorenen Satz folgt der Einbruch. Eine Mischung aus Trotzköpfigkeit und Lustlosigkeit mit anschließender Schnöseligkeit beim Interview.
schorri 11.08.2018
2. Zverev: Arroganz pur
Zverev hat sich innerhalb kurzer Zeit zweimal als Arrogganz-Nachwuchs-Star gezeigt. In Wimbledon, wo er prompt die Quittung samt ein paar auf die Waschln bekam. Und jetzt in Toronto. Bei 3:1 Führung und zwei weiteren Breakbällen zum 4:1 wollte er (wem eigentlich) offensichltich zeigen, was er für ein toller Hecht ist. Und hat promt (aber dann doch noch unerwartet) einaml mehr den Jungstar-Hintern versohlt bekommen. Der Junge ha talle Anlagen - nur (noch?) keine Persönlichkeit. PS: Was mich noch nervt: Die Reporter nennen ihn immer denb "Hamburger". Der Bub ist ein Jungmillionär mit russischen Wurzeln, ein sog. Weltbürger, der mal in Hamburg (Deutschland) gelebt hat und nun (weshalb wohl?) in Monaco lebt.
Alle Kommentare öffnen
Seite 1

© SPIEGEL ONLINE 2018
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH


TOP
Die Homepage wurde aktualisiert. Jetzt aufrufen.
Hinweis nicht mehr anzeigen.