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Tennis in Down Under: Kerber und Görges verpassen Turniersiege

Tennisprofi Kerber: Aktuell die beste Deutsche in der Weltrangliste Zur Großansicht
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Tennisprofi Kerber: Aktuell die beste Deutsche in der Weltrangliste

Für die ersten Titel im Tennisjahr 2016 hat es nicht gereicht: Angelique Kerber und Julia Görges waren in ihren Endspielen chancenlos und verloren. Trotzdem herrscht vor den Australien Open Zufriedenheit.

Die deutschen Tennisfrauen Angelique Kerber und Julia Görges haben ihre Endspiele in Australien verloren. Kerber war im Finale vom Turnier in Brisbane gegen Wiktoria Asarenka chancenlos und verlor 3:6, 1:6. Zuvor war Görges in ihrem Endspiel beim Vorbereitungsturnier auf die Australian Open in Auckland gescheitert. Die 27-Jährige unterlag Sloane Stephens nach 78 Minuten 5:7, 2:6.

Für Kerber war es bereits die sechste Niederlage im sechsten Duell mit der ehemaligen Weltranglistenersten Asarenka aus Weißrussland. "Ich hatte eine tolle erste Woche, Brisbane fühlt sich an wie zu Hause", sagte Kerber, die ihrer Gegnerin gratulierte: "Ich hoffe, ich habe beim nächsten Mal die Chance auf einen Sieg." Kerber ist mit Platz zehn in der Weltrangliste aktuell die beste deutsche Tennisspielerin.

Die 27-Jährige muss somit weiter auf ihren achten Titel auf der WTA-Tour warten: Ob sie in der kommenden Woche in Sydney den nächsten Anlauf nimmt, ist noch offen. Zwar ist sie für die Generalprobe für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres gemeldet, nach dem Turnier in Brisbane ist jedoch eine Pause denkbar.

Görges verzichtet sicher auf ein weiteres Turnier und reist nun weiter nach Melbourne, wo sie im vergangenen Jahr als beste Deutsche das Achtelfinale der Australien Open erreicht hatte.

jan/sid

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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