Tennis-WM: Kerber verliert Auftaktmatch gegen Williams

Die deutsche Tennisspielern Anquelique Kerber ist mit einer Niederlage gegen Serena Williams in die Tennis-WM in Istanbul gestartet. Auch die Titelverteidigerin Petra Kvitova musste eine Pleite hinnehmen. Die Tschechin verlor ihr Auftaktspiel gegen die Polin Agnieszka Radwanska klar in zwei Sätzen.

Tennisprofi Kerber (Archivfoto): Pleite zum Auftakt Zur Großansicht
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Tennisprofi Kerber (Archivfoto): Pleite zum Auftakt

Hamburg - Angelique Kerber hat ihr Debüt-Match bei der Tennis-Weltmeisterschaft in Istanbul verloren. Die Deutsche unterlag der US-Amerikanerin Serena Williams 4:6, 1:6. Im Sinan Erdem Dome verwandelte Williams nach 78 Minuten ihren ersten Matchball. Kerber ist die erste Deutsche seit Anke Huber vor elf Jahren, die sich für die WM qualifiziert hat.

Um nicht schon vorzeitig ihre Chancen auf das Halbfinale zu verspielen, muss die 24-Jährige am Mittwochabend gegen die Weltranglistenerste Viktoria Asarenka aus Weißrussland gewinnen. Letzte Gruppenkontrahentin der Fed-Cup-Spielerin ist Li Na aus China. Nur die jeweils ersten Beiden der Vierergruppe erreichen das Semifinale.

Auch Titelverteidigerin Petra Kvitova ist mit einer Niederlage gestartet. Die Tschechin verlor gegen die Polin Agnieszka Radwanska klar 3:6, 2:6. Kvitova, die im Vorjahr im Endspiel gegen die Weißrussin Victoria Asarenka triumphiert hatte, fand nie zu ihrem Spiel und machte viele leichte Fehler. Radwanska verwandelte nach 83 Minuten ihren dritten Matchball und machte in ihrer Gruppe damit einen Schritt Richtung Halbfinale.

Im Duell der weiteren Gruppengegner Maria Scharapowa und Sara Errani konnte sich die Russin durchsetzen. Die 25-jährige Scharapowa besiegte die Italienerin Errani 6:3, 6:2. Mit einem Sieg bei der Tennis-WM könnte Scharapowa an die Spitze der Weltrangliste klettern.

bka/dpa/sid

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.