Einzug ins Halbfinale von Sydney Kerber ist bereit für die Australian Open

Siebter Sieg im siebten Spiel: Angelique Kerber präsentiert sich mit einem neuen Trainer an ihrer Seite in bestechender Form. In Sydney steht die Deutsche nach einem klaren Erfolg im Halbfinale.

Angelique Kerber
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Angelique Kerber


Angelique Kerber hat ihren Siegeszug im Jahr 2018 fortgesetzt und das Halbfinale des WTA-Turniers in Sydney erreicht. Die ehemalige Weltranglistenerste gewann gegen Dominika Cibulkova nach 1:22 Stunden souverän 6:3, 6:1 und damit auch ihr siebtes Match in dieser Saison. Am Freitag trifft Kerber im Halbfinale entweder auf die Polin Agnieszka Radwanska oder auf Camila Giorgi aus Italien.

Die 29-Jährige knüpfte gegen die Slowakin an ihre starken Leistungen an: In Perth beim Hopman Cup hatte sie in der Woche zuvor ihre Einzel gegen Elise Mertens, Eugenie Bouchard, Darja Gawrilowa und Belinda Bencic allesamt gewinnen können. Auch in Sydney konnte Kerber mit Erfolgen gegen Top-Spielerinnen überzeugen: Unter anderem schlug sie Lucie Safarova und Venus Williams.

Kerber erlebte im vergangenen Jahr einen beispiellosen Absturz in der Weltrangliste. Nach zahlreichen Erstrunden-Niederlagen belegte die Deutsche zum Abschluss Rang 21, nachdem sie die Weltrangliste zu Beginn der Saison noch angeführt hatte. Anschließend trennte sich die zweimalige Grand-Slam-Siegerin von ihrem langjährigen Trainer Torben Beltz. Ihr neuer Coach, Wim Fissette, will vor allem Kerbers Angriffsspiel verbessern. "In der Defensive ist sie schon richtig stark, aber sie muss ihre offensiven Qualitäten mehr nutzen", sagte der 37 Jahre alte Belgier, der schon Kim Clijsters, Sabine Lisicki und Simona Halep zu großen Erfolgen geführt hatte.

Ihre Leistungen wecken im deutschen Lager Hoffnungen. Boris Becker zählt Kerber bereits wieder zu den Anwärterinnen auf den Titel in Melbourne. "Ich glaube, Angie Kerber kann uns positiv überraschen", sagte der zweimalige Australian-Open-Sieger. "Angie hat das Turnier vor zwei Jahren gewonnen, das ist noch nicht so lange her", sagte Becker.

bam/sid/dpa



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