Tennis: Kerber zieht ins Halbfinale von Stuttgart ein

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Tennisprofi Kerber

Angelique Kerber steht beim WTA-Turnier in Stuttgart erstmals im Halbfinale. Die deutsche Nummer eins gewann das Viertelfinale gegen die Kasachin Jaroslawa Schwedowa und trifft nun auf Titelverteidigerin Maria Scharapowa.

Hamburg - Angelique Kerber hat zum ersten Mal in ihrer Tenniskarriere das Halbfinale des WTA-Turniers in Stuttgart erreicht. Die Weltranglistensechste bezwang in der Runde der letzten Acht Jaroslawa Schwedowa aus Kasachstan 6:3, 7:6 (7:2). Nach 1:17 Stunden verwandelte Kerber ihren zweiten Matchball.

Wimbledon-Halbfinalistin Kerber kam von Beginn an gut ins Spiel und gewann zwölf der ersten 14 Punkte. Nach der schnellen 4:1-Führung geriet sie aber immer mehr in die Defensive und kassierte das Rebreak zum 4:3. In der entscheidenden Phase des Auftaktsatzes zeigte Kerber bessere Nerven als die French-Open-Viertelfinalistin Schwedowa.

In ihrem vierten Halbfinale in dieser Saison trifft die 25-jährige Kerber am Samstag auf die top-gesetzte Titelverteidigerin Maria Scharapowa. Die Russin bezwang Ana Ivanovic aus Serbien 7:5, 4:6, 6:4. Dabei musste Scharapowa aber wie schon bei ihrem Erstrundensieg gegen die Tschechin Lucie Safarova schwer kämpfen. Erst nach 2:16 Stunden verwandelte die Nummer zwei der Welt ihren dritten Matchball.

Am Abend hat auch Sabine Lisicki die Chance, erstmals ins Stuttgarter Halbfinale einzuziehen. Die Weltranglisten-47. trifft auf Qualifikantin Bethanie Mattek-Sands aus den USA.

psk/dpa/sid

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  • Freitag, 26.04.2013 – 15:30 Uhr
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Tennis: Die Spielstile
Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.







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