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Vertragsverlängerung: Becker bleibt Trainer von Tennis-Star Djokovic

Ex-Tennis-Star Becker (l.), Djokovic: Vertragsverlängerung Zur Großansicht
Getty Images

Ex-Tennis-Star Becker (l.), Djokovic: Vertragsverlängerung

Boris Becker hat seinen Vertrag als Trainer von Novak Djokovic verlängert. Damit wird der ehemalige Wimbledon-Sieger den Serben auch im kommenden Jahr betreuen. Die bereits jetzt schon erfolgreiche erste Saison unter Becker kann Djokivic noch krönen.

Hamburg - Der frühere Tennis-Star Boris Becker wird auch im nächsten Jahr den Weltranglistenersten Novak Djokovic trainieren. "Unsere Partnerschaft verlief in den letzten zwölf Monaten sehr erfolgreich. Es wird jetzt weitergehen, und ich freue mich, mit dem ganzen Team weiter arbeiten zu dürfen. Die Rückkehr in den Tennissport hat mir sehr viel Spaß gemacht", sagte Becker der "Bild"-Zeitung.

Es sei etwas Schriftliches vereinbart worden. "Obwohl bei uns Sportlern eigentlich ein Handschlag genügt, um so was zu besiegeln", so Becker. Der dreimalige Wimbledonsieger betreut den Serben seit Anfang des Jahres. Eine Zusammenarbeit, die durchaus erfolgreich verlief: Djokovic gewann in diesem Jahr sechs Turniere, darunter auch das Grand-Slam-Turnier in Wimbledon, und schaffte die Rückkehr an die Spitze der Weltrangliste. Der Vertrag laufe, "so lange der Erfolg da ist", betonte Becker.

Djokovic will in der kommenden Woche mit dem erneuten Gewinn des ATP-Finales in London sein Jahr 2014 krönen. Der Titelverteidiger trifft dabei vom Sonntag an auf Australian-Open-Champion Stanislas Wawrinka aus der Schweiz, den Tschechen Tomas Berdych und US-Open-Sieger Marin Cilic aus Kroatien.

asi/dpa

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insgesamt 2 Beiträge
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1. Das scheint gut zu sein für Boris
Dengar 06.11.2014
Seitdem er Djokovic trainiert, hört man kaum noch Peinlichkeiten aus seinem Privatleben. Ich gönn's Dir, Boris!
2.
sveniss 07.11.2014
Becker ist für Djokovic eine ausgezeichnete Wahl gewesen. Im Gegensatz zu Deutschland genießt er im Ausland weiterhin größten Respekt. Djokovic hat niemanden gesucht, der ihm das Tennis beibringt. Er braucht an seiner Seite einen Champion, der weiß, wie ein Spieler im Spitzentennis in den wichtigen Situationen denkt, jemanden, der diese Situationen analysieren kann. Diesen Champion hat er in Becker gefunden. Und mich freut es, dass das Idol meiner Jugend nicht länger mit irgendwelchen Spatzenhirnen in dämlichen TV-Shows auftritt.
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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