Tennis: Arriens wird neuer Davis-Cup-Teamchef
Das deutsche Davis-Cup-Team hat einen neuen Chef. Ex-Profi Carsten Arriens tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Patrik Kühnen an. Der Deutsche Tennis Bund entschied sich damit für die weniger spektakuläre, interne Lösung.
Hamburg - Im Gespräch waren Niki Pilic, Rainer Schüttler und Eric Jelen - am Ende fiel die Wahl auf Carsten Arriens. Der 43-Jährige wird neuer Chef des deutschen Davis-Cup-Teams und Tennis-Bundestrainer. Dies teilte der Deutsche Tennis Bund (DTB) mit. Seinen Einstand wird Arriens beim Erstrundenspiel der Weltgruppe vom 1. bis 3. Februar 2013 in Argentinien geben.
"Wir hatten unter mehreren sehr qualifizierten Kandidaten wirklich die Qual der Wahl. Letztlich haben wir uns für Carsten Arriens entschieden, der bereits seit Jahren als Trainer auch für den DTB erfolgreich tätig ist", sagte DTB-Präsident Karl-Georg Altenburg. Ex-Profi Arriens tritt damit die Nachfolge des Ende Oktober zurückgetretenen Patrik Kühnen an.
"Mit dieser schnellen Entscheidung erhält Carsten Arriens die nötige Zeit, um sich auf seine neue Aufgabe und das Spiel in Argentinien entsprechend vorzubereiten", sagte DTB-Vizepräsident Carl-Uwe Steeb. Co-Trainer und gemeinsam mit Arriens verantwortlich für den männlichen Nachwuchs ab 18 Jahren wird Michael Kohlmann, der das deutsche Team bereits in der Davis-Cup-Partie gegen Australien betreut hatte.
Arriens war acht Jahre lang zwischen 1991 und 1999 als Profi auf der ATP-Tour aktiv, spielte sich bis auf Position 109 der Weltrangliste, nahm an vier Grand-Slam-Turnieren teil und gewann einen ATP-Titel (Guarujá). Er schloss die DTB-A-Trainerausbildung 2003 als Lehrgangsbester ab und gewann als Teamchef zweimal mit dem Bundesligisten TK Kurhaus Lambertz Aachen die deutsche Meisterschaft.
ham/dpa/sid
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- Donnerstag, 22.11.2012 – 09:55 Uhr
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VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.
PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.
STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.
LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.
SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.
Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:
TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.
SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.
DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.
Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.
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