Schwerer Start für Tennischef Becker Deutschland ohne Zverev-Brüder zur Davis-Cup-Relegation

Drei Absagen zum Einstieg von Boris Becker: Deutschland muss ohne Alexander und Mischa Zverev sowie Philipp Kohlschreiber beim Relegationsspiel in Portugal auskommen. Damit fehlen dem Davis-Cup-Team die besten Profis.

Alexander (r.) und Mischa Zverev beim Davis Cup gegen Belgien Februar
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Alexander (r.) und Mischa Zverev beim Davis Cup gegen Belgien Februar


Boris Becker droht zu seinem Einstieg als neuer Chef im deutschen Herren-Tennis der Abstieg. Ohne Top-Ten-Spieler Alexander Zverev muss Deutschlands Davis-Cup-Mannschaft den Klassenerhalt in der Weltgruppe sichern. Der Weltranglisten-Sechste steht wie sein Bruder Mischa Zverev und Philipp Kohlschreiber für das Relegationsspiel in Portugal vom 15. bis 17. September nicht zur Verfügung.

"Die Absagen von Sascha, Mischa und Philipp sind für uns natürlich schwierig zu kompensieren", sagte Davis-Cup-Kapitän Michael Kohlmann in einer Mitteilung des Deutschen Tennis Bunds. Stattdessen sind Jan-Lennard Struff, Cedrik-Marcel Stebe sowie die beiden Debütanten Yannick Hanfmann und Tim Pütz für die Partie in Lissabon nominiert.

Becker war Mitte August als "Head of Men's Tennis" vorgestellt worden. Nun wird seine erste Dienstreise mit der deutschen Tennis-Auswahl ohne die drei Besten stattfinden. Besonders bitter: Keiner der drei ist verletzt.

Die Zverev-Brüder hatten zudem ihre Bereitschaft zur Teilnahme deutlich signalisiert, Mischa Zverev noch am Montag nach seinem US-Open-Aus in New York. Alexander Zverev hatte im Mai am Rande des Turnier in München gesagt: "Ich spiele in Portugal." Von den Geschwistern wie von Kohlschreiber, der im Achtelfinale von New York an Roger Federer gescheitert war, kam zunächst kein Kommentar zur Absage.

jan/dpa/sid



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