ATP-Finale in London Federer fordert im Endspiel Djokovic

Duell der Besten: Roger Federer hat mit einem Sieg gegen Andy Murray das Endspiel von London erreicht. Dort trifft der Weltranglistenzweite auf Novak Djokovic, die aktuelle Nummer eins. "Es wird ein hartes Match", sagte der Serbe.

Tennisprofi Federer: Das Endspiel von London erreicht
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Tennisprofi Federer: Das Endspiel von London erreicht


Hamburg - Novak Djokovic ballte die Faust, er war sichtbar erleichtert: Der Weltranglistenerste aus Serbien besiegte im Halbfinale des ATP-Saisonfinales den Argentinier Juan Martín del Potro 4:6, 6:3, 6:2 - musste dabei aber härter kämpfen, als erwartet.

Djokovic sagte: "Ich bin einfach nur froh, im Finale zu sein. Egal, wer mein Gegner wird: Es wird ein hartes Match." Der Serbe kündigte an: "Im letzten Endspiel des Jahres werde ich noch einmal mit einer Extra-Portion Motivation fighten."

Djokovic lag gegen del Potro nach dem Verlust des ersten Durchgangs auch im zweiten Satz mit einem Break in Rückstand. Erst nach seinem Aufschlagverlust zum 1:2 dominierte der fünfmalige Grand-Slam-Sieger das Spiel und feierte nach 2:12 Stunden seinen dritten Sieg in Serie über del Potro, derzeit die Nummer sieben der Welt.

Federer: "Ich könnte nicht glücklicher sein"

Im Endspiel trifft der 25-Jährige auf Rekord-Champion Roger Federer. Der Schweizer bezwang im Halbfinale den britischen Olympiasieger Andy Murray 7:6 (7:5), 6:2. Gegen Murray nahm Federer Revanche für die zwei Niederlagen zuletzt im Olympia-Finale und dem Semifinale von Schanghai und verbesserte seine Bilanz auf 9:10 gegen den US-Open-Champion. Der Schweizer sagte: "Ich wusste, dass eine Niederlage das Saisonende bedeutet hätte. Deshalb habe ich alles gegeben, was ich konnte und könnte nun nicht glücklicher sein."

In London benötigte Rekord-Champion Federer, der das Turnier der acht besten Tennisprofis bereits sechsmal gewinnen konnte, 1:33 Stunden, um Murray zu bezwingen. Harte Gegenwehr lieferte ihm der Schotte allerdings nur im ersten Satz. "Für mich ist es trotzdem das meilenweit beste Jahr in meiner Karriere gewesen", sagte Murray.

Unterdessen haben Rohan Bopanna und Mahesh Bhupathi das Finale im Doppelwettbewerb erreichen. Die beiden Inder besiegten Leander Paes (Indien) und Radek Stepanek (Tschechien) 4:6, 6:1, 12:10. Im zweiten Halbfinale besiegten die Spanier Marcel Granollers und Marc Lopez die Wimbledonsieger Jonathan Marray und Frederik Nielsen (Großbritannien/Dänemark) 6:4, 6:3.

leh/sid/dpa



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