Tennis: Haas scheitert, Görges gewinnt

Für Thomas Haas, Michael Berrer und Sabine Lisicki ist das Tennisturnier in Peking bereits nach der ersten Runde beendet. Angelique Kerber und Julia Görges sind dagegen ins Achtelfinale eingezogen. Und: Das Preisgeld für die Australian Open wurde aufgestockt.

Tennisspielerin Görges: Sieg gegen Samantha Stosur Zur Großansicht
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Tennisspielerin Görges: Sieg gegen Samantha Stosur

Hamburg - Tennisprofi Thomas Haas hat die guten Leistungen der vergangenen Monate beim ATP-Turnier in Peking nicht bestätigen können. Der 34-Jährige unterlag in der ersten Runde dem Russen Michail Juschni 4:6, 6:4, 2:6. Ebenfalls ausgeschieden ist Michael Berrer, der erst über die Qualifikation ins Hauptfeld gelangt war. Berrer verlor 1:6, 7:6 (7:3), 2:6 gegen den topgesetzten Serben Novak Djokovic.

Bei den Damen zogen Angelique Kerber und Julia Görges ins Achtelfinale ein. Görges setzte sich 7:6 (7:2), 4:6, 7:5 gegen die letztjährige US-Open-Siegerin Samantha Stosur aus Australien durch. Nun wartet die Französin Marion Bartoli. Kerber gewann ihr Auftaktmatch gegen die Spanierin Lara Arruabarrena-Vecino in 66 Minuten 6:2, 6:0. Nächste Gegnerin für die 24-Jährige ist die ehemalige Welteranglistenerste Caroline Wozniacki aus Dänemark.

Für Sabine Lisicki war dagegen in der zweiten Runde Endstation. Lisicki unterlag der Weltranglistenerste Viktoria Asarenka 4:6, 2:6. Besonders der eigene Aufschlag bereitete Lisicki, die insgesamt fünf Breaks kassierte, über das gesamte Match hinweg Probleme.

Die Australian Open werden im Jahr 2013 einen Preisgeldrekord aufstellen. Beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres (14. bis 27. Januar) warten auf die Profis insgesamt 31,1 Millionen US-Dollar (circa 24 Millionen Euro). "Wir wollen sicherstellen, dass die Australian Open einen großen Beitrag zur finanziellen Absicherung der professionellen Tennisspieler leisten können", sagte der Geschäftsführer des Turniers Steve Wood.

fre/sid/dpa

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Tennis: Die Spielstile
Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.