Tennis in Indian Wells: Haas und Kerber eine Runde weiter

Tennisprofi Haas: Sieg gegen den Weltranglisten-Elften Almagro Zur Großansicht
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Tennisprofi Haas: Sieg gegen den Weltranglisten-Elften Almagro

Überraschender Erfolg für Thomas Haas: Der Tennisprofi hat beim Masters-Turnier in Indian Wells das Achtelfinale erreicht. Angelique Kerber ist ins Viertelfinale eingezogen, Mona Barthel schied dagegen aus.

Hamburg - Thomas Haas steht beim ersten Masters-Turnier des Jahres im Achtelfinale. Der 34-Jährige besiegte in Indian Wells in 2:35 Stunden überraschend den Spanier Nicolás Almagro 6:3, 6:7, 7:6. Das Hartplatz-Turnier ist mit 5,03 Millionen Dollar dotiert.

Dabei stand der Weltranglisten-19. im dritten Satz schon kurz vor dem Aus. Im neunten Spiel kassierte er ein Break, Almagro, derzeit die Nummer elf der Welt, konnte zum Matchgewinn servieren. Doch der Deutsche holte sich das direkte Re-Break und gewann auch den anschließenden Tie-Break.

Haas trifft nun auf den an sieben gesetzten Juan Martín del Potro. Der Argentinier hatte zuvor den Deutschen Björn Phau 6:2, 7:5 besiegt.

Bei den Damen hat Angelique Kerber das Viertelfinale erreicht. Sie besiegte in 1:20 Stunden die Spanierin Garbine Muguruza 6:4, 7:5. Kerber, die im Vorjahr im Halbfinale an der späteren Siegerin Wiktoria Asarenka aus Weißrussland gescheitert war, trifft in der Runde der letzten Acht auf Samantha Stosur.

Die Australierin bezwang in einem hart umkämpften Duell in Mona Barthel 4:6, 6:2, 6:3. Bei ihrem Debüt gegen die Weltranglisten-Neunte und US Open-Siegerin von 2011 gab Barthel fünfmal ihren Aufschlag ab. Im Entscheidungssatz kam sie zwar nach einem 0:4-Rückstand noch einmal auf 3:5 heran, dann nutzte Stosur jedoch ihren dritten Matchball nach 1:48 Stunde zum Einzug in die Runde der besten Acht.

leh/sid/dpa

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insgesamt 3 Beiträge
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1.
martin2k 13.03.2013
Klasse Leistung von Tommy. Wie ein junger Gott :-) Grüße vom TVL!
2. Stark
badner18 13.03.2013
Unglaublich, was der Tommy auf seine alten Tage noch in der Lage ist, zu leisten. Allmagro ist nun wahrlich kein Fallobst.
3. Der Looser
forsthaus-neuhaus 13.03.2013
Was soll die Berichterstattung? Der Looser schafft es nie. Ausser Boris und Steffi hatte Deutschland keine guten Tennisspieler. Die restliche Bande sollte Startverbot erhalten, damit sie unser Land nicht immer wieder aufs Neue blamieren. Wen interessiert es in welcher Runde sie wieder gescheitert sind.
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.