Tennis in Rom Haas steht nach Sieg über Wawrinka im Viertelfinale

Starker Auftritt von Thomas Haas: Der 36-Jährige hat beim Sandplatzturnier in Rom den Schweizer Stanislas Wawrinka bezwungen. Zum ersten Mal seit zwölf Jahren steht Haas damit im Viertelfinale des Turniers. Philipp Kohlschreiber verlor gegen Novak Djokovic. 

Tennisprofi Haas: Mit starker Leistung ins Viertelfinale
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Tennisprofi Haas: Mit starker Leistung ins Viertelfinale


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Hamburg - Tennisprofi Thomas Haas hat sich mit einem Erfolg über Australian-Open-Sieger Stanislas Wawrinka in das Viertelfinale des Masters-Turniers von Rom gespielt. Der 36-jährige Haas gewann am Donnerstag 5:7, 6:2, 6:3 gegen den Schweizer und trifft am Freitag auf den Bulgaren Grigor Dimitrow, der sich anschließend 6:7 (3:7), 6:2, 6:2 gegen den Tschechen Tomas Berdych durchsetzte.

Seit seinem Finaleinzug vor zwölf Jahren hatte Haas in Rom bis zu dieser Auflage nicht mehr die erste Runde überstanden. Dagegen scheiterte Philipp Kohlschreiber im letzten Achtelfinale der mit 3,45 Millionen Euro dotierten Sandplatz-Veranstaltung mit 6:4, 2:6, 1:6 am Weltranglistenzweiten Novak Djokovic (Serbien).

Acht Jahre nach dem bislang einzigen Duell gegen Wawrinka, das Haas gewonnen hatte, gab der Routinier den ersten Durchgang trotz eines Satzballs noch ab. Gegen die starken Aufschläge war die Nummer 19 der Welt machtlos. Wawrinka lag auch im zweiten Satz beim 2:1 zunächst mit einem Break vorn, doch Haas schaffte sofort das Rebreak und danach vier weitere Spielgewinne in Serie gegen den nun indisponierten Weltranglisten-Dritten.

Der stark aufschlagende Haas nahm Wawrinka im dritten Satz nach mehreren Chancen schließlich zum 5:3 den Aufschlag ab, als der Schweizer eine Vorhand verzog. Kurz darauf machte Haas den Sieg nach zwei Stunden Spielzeit perfekt.

aha/dpa



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bssh 15.05.2014
1. Eine kleine Sensation
Damit hätte ich nicht gerechnet. Ich wäre froh gewesen, wenn er sich Wawrinka, einem Favoriten des Turniers und auch der French Open, neben Nadal natürlich, teuer verkauft. Gratulation, das war wirklich große Klasse! Ihr hättet auch gerne noch schreiben können, dass Wawrinka aktuell die Nr. 3 der Welt ist.
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