Tennis in Hamburg: Haas und Federer ziehen ins Viertelfinale ein

Das Traumfinale am Hamburger Rothenbaum rückt näher: Thomas Haas und Roger Federer haben ihre Achtelfinal-Hürden souverän gemeistert und sind ins Viertelfinale eingezogen. Nun wartet ein alter Bekannter auf Haas.

Tennisprofi Haas: Sieg gegen Berlocq Zur Großansicht
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Tennisprofi Haas: Sieg gegen Berlocq

Hamburg - Thomas Haas hat beim ATP-Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum das Viertelfinale erreicht. Einen Tag nach seinem Drei-Satz-Zittersieg über den Qualifikanten Blaz Kavcic aus Slowenien gewann der deutsche Top-Spieler 6:2, 6:4 gegen den Argentinier Carlos Berlocq.

Nach einer kurzen Schwächephase am Ende des zweiten Satzes verwandelte Haas nach 76 Minuten seinen vierten Matchball zum Sieg. "Ich habe mich schon mit einem Bein wie im Umkleideraum gefühlt. Aber so darf man nie denken, am Ende hat mein Gegner sensationell gebissen", sagte der 35-Jährige selbstkritsch.

Berlocq hatte im zweiten Satz bereits 1:5 zurückgelegen, war dann aber noch einmal bis auf 4:5 herangekommen. In der Runde der besten Acht trifft Haas am Freitag auf Fabio Fognini. Der Weltranglisten-25. aus Italien hatte den Deutschen in der Vorwoche im Viertelfinale von Stuttgart besiegt.

Der einstige Weltranglisten-Erste Roger Federer benötigte derweil 71 Minuten und sechs Machtbälle, um den Qualifikanten Jan Hajek 6:4 und 6:3 zu bezwingen. Auf dem Weg zum Traumfinale gegen Haas trifft der topgesetzte Schweizer nun am Freitag auf Florian Mayer, der sich 7:6 (7:1), 6:2 gegen den Spanier Feliciano Lopez durchgesetzt hatte.

mib/dpa/sid

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Legendäre Tennisspieler: Spiel, Satz und Schlägerbruch

Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.