Tennis in Rom: Nadal fertigt Federer im Finale ab

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Tennisprofi Nadal: Turniersieg in Rom

Tennisprofi Rafael Nadal hat zum siebten Mal das Masters-Turnier von Rom gewonnen. Im Endspiel setzte sich der Spanier souverän gegen seinen langjährigen Rivalen Roger Federer durch - der Spanier benötigte nur 77 Minuten für seinen Erfolg.

Hamburg - Rafael Nadal hat seinen Erzrivalen Roger Federer im Finale von Rom bezwungen und seiner Sammlung einen weiteren Masters-Titel hinzugefügt. Der 26-jährige Spanier gewann das 30. Duell zwischen den beiden Ausnahmespielern nach nur 77 Minuten 6:1, 6:3. Es war Nadals siebter Triumph in Rom und sein 20. Sieg gegen Federer.

Der Rekord-Grand-Slam-Champion (17 Titel) aus der Schweiz verpasste dagegen seinen ersten Turniersieg im Jahr 2013 deutlich. Auf dem Weg zu den French Open in Paris (26. Mai bis 9. Juni) meldete sich Federer mit seinem ersten Finaleinzug der Saison dennoch im Kreis der Topspieler zurück. Zuletzt hatte der 31-Jährige beim Masters in Madrid bereits im Achtelfinale verloren.

Seit dem French-Open-Finale 2011 hatten sich Nadal und Federer nicht mehr in einem Endspiel gegenübergestanden. Das letzte Duell der beiden hatte Nadal in diesem Jahr beim Hardcourt-Turnier in Indian Wells ebenfalls deutlich in zwei Sätzen für sich entschieden. Damals war Federer allerdings durch eine Rückenverletzung gehandicapt gewesen.

Das Endspiel der Frauen hatte zuvor die Weltranglisten-Erste Serena Williams gewonnen. Die Amerikanerin setzte sich 6:1, 6:3 gegen die Weltranglisten-Dritte Victoria Asarenka aus Weißrussland.

mib/sid

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Tennis: Die Spielstile
Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.