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Tennis: Kohlschreiber und Zverev siegen in Indian Wells

  Tennisprofi Philipp Kohlschreiber  Zur Großansicht
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Tennisprofi Philipp Kohlschreiber

Zwei deutsche Tennisprofis sind beim Masters-Turnier in Indian Wells in die dritte Runde eingezogen. Philipp Kohlschreiber und Alexander Zverev überraschten auf unterschiedliche Weise.

Ein deutsches Duo steht beim Tennis-Turnier der Masters-Serie im kalifornischen Indian Wells in der dritten Runde. Eine Woche nach der Erstrunden-Niederlage im Davis Cup gegen Tschechien feierten Philipp Kohlschreiber und Alexander Zverev beeindruckende Zweitrunden-Siege. Der Qualifikant Michael Berrer schied nach einer 2:6, 4:6-Niederlage gegen Jack Sock aus USA aus.

Zverev bezwang den an Nummer 23 gesetzten Bulgaren Grigor Dimitrow 6:4, 3:6, 7:5. Er lag im dritten Satz bereits ein Break hinten, kämpfte sich aber wieder zurück und verwandelte nach 2:20 Stunden seinen ersten Matchball. Der 18 Jahre alte Hamburger trifft bei dem mit 6,8 Millionen Dollar dotierten Hartplatz-Turnier jetzt auf den Franzosen Gilles Simon. Zuletzt hatte Zverev gegen den Weltranglisten-19. beim Turnier in Rotterdam im Achtelfinale in drei Sätzen gewonnen.

Kohlschreiber brauchte für seinen Sieg gegen den Amerikaner Denis Kudla nur 45 Minuten (6:0, 6:1). Er zeigte sich nach seinem Sieg im Schnelldurchgang selbst ein wenig überrascht. "Du erwartest nie, dass sowas passiert. Ich denke, ich habe ein sehr gutes Match gespielt, fast ohne Fehler", sagte der Weltranglisten-30. Die Kräfte, die er gegen Kudla sparte, kann er in der nächsten Runde gut gebrauchen. Dann trifft Kohlschreiber nämlich auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic.

Der Serbe tat sich bei seinem 2:6, 6:1, 6:2-Erfolg im Auftaktmatch gegen den Amerikaner Björn Fratangelo ungewohnt schwer. Kohlschreiber spielt zum neunten Mal gegen den viermaligen Indian Wells-Champion und Schützling von Boris Becker. Seine Bilanz lautet 1:7.

cte/dpa

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.

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