Tennis Ex-Davis-Cup-Spieler Meiler ist tot

Zwischen 1974 und 1979 war er die Nummer eins im deutschen Tennis: Karl Meiler prägte den Sport, nach seiner aktiven Karriere auch als Bundestrainer. Nun ist Meiler im Alter von 64 Jahren gestorben. Er erlag den Folgen eines Sturzes.

Ex-Tennisprofi Meiler: Große Karriere in den Siebzigern
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Ex-Tennisprofi Meiler: Große Karriere in den Siebzigern


Hamburg - Der frühere deutsche Davis-Cup-Spieler Karl Meiler ist tot. Meiler war im November 2013 zu Hause gestürzt und hatte seither im Koma gelegen. Am 17. April erlag er seinen schweren Kopfverletzungen. Das erfuhr der Sport-Informations-Dienst aus Kreisen des Deutschen Tennis Bundes (DTB). Meiler wäre am 30. April 65 Jahre alt geworden.

Meiler gehörte in den Siebzigern und Anfang der achtziger Jahre zu den weltbesten Tennisspielern. In Deutschland war er von 1974 bis 1979 die Nummer eins, in der Weltrangliste schaffte er es bis auf Platz 20, im Doppel sogar bis auf Rang 12.

Zusammen mit Hans-Jürgen Pohmann, Jürgen Faßbender und später Uli Pinner prägte Meiler das deutsche Tennis jener Zeit. Er spielte von 1967 bis 1979 im Davis Cup für Deutschland und war 1971 einer der Mitbegründer der Spielervereinigung ATP.

Nach seiner aktiven Karriere war Karl Meiler als Bundestrainer des DTB für den B-Kader verantwortlich, zu dem zwischenzeitlich unter anderem Michael Stich, Carl-Uwe Steeb und Rainer Schüttler gehörten. Nach dem Amtsantritt von Steeb als Davis-Cup-Teamchef im Jahr 1997 zog sich Meiler von allen Ämtern zurück.

chp/sid

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