Tennisturnier in Indian Wells: Kerber erreicht Halbfinale - ohne zu spielen

Tennisspielerin Kerber: Im Halbfinale von Indian Wells Zur Großansicht
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Tennisspielerin Kerber: Im Halbfinale von Indian Wells

Angelique Kerber steht wie im Vorjahr im Halbfinale von Indian Wells. Allerdings musste die deutsche Nummer eins dafür gar nicht antreten, ihre Gegnerin Samantha Stosur zog verletzt zurück. Die Australierin hatte sich ausgerechnet im Match gegen eine andere Deutsche verletzt.

Hamburg - So leicht hat Angelique Kerber wohl noch nie ein Halbfinale erreicht: Die deutsche Tennisspielerin zog beim Turnier in Indian Wells kampflos in die Runde der besten vier ein. Kerber profitierte von der Absage ihrer Gegnerin Samantha Stosur. Die frühere US-Open-Siegerin aus Australien leidet unter einer Verletzung an der rechten Wade.

"Ich bin sehr enttäuscht. Ich glaube, es ist erst das zweite Mal in meiner Karriere, dass ich verletzt nicht antreten kann", so Stosur. Die Weltranglisten-Neunte hatte sich im letzten Spiel des Viertelfinales gegen Mona Barthel verletzt. "Ich glaube, man kann gar nicht mehr Pech haben."

Kerber, aktuell die Nummer sechs der Welt, hatte schon im Vorjahr beim ersten Masters-Turnier des Jahres das Halbfinale erreicht. Dort trifft die 25-Jährige nun auf Caroline Wozniacki. Kurios: Auch die Dänin kam kampflos eine Runde weiter, ihre Gegnerin Victoria Azarenka konnte ebenfalls nicht antreten. Kerber ist die letzte Deutsche im Turnier nachdem zuletzt Barthel und Thomas Haas ausgeschieden waren.

leh/sid/dpa

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1. Kerber ist nicht die Nummer 5 der Welt
vowi2 14.03.2013
Sie ist die Nummer 6.
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.