Tennis in Indian Wells: Kerber und Bartel erreichen das Achtelfinale

Tennisprofi Barthel: Starke Vorstellung gegen IvanovicZur Großansicht
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Tennisprofi Barthel: Starke Vorstellung gegen Ivanovic

Starke Leistung der deutschen Tennis-Frauen: Mona Barthel und Angelique Kerber haben sich beim hochkarätigen Turnier von Indian Wells ins Achtelfinale gespielt. Dabei überzeugte vor allem Barthel gegen ihre favorisierte Gegnerin. Chancenlos waren dagegen Julia Görges und Florian Mayer.

Hamburg - Mona Barthel und Angelique Kerber stehen im Achtelfinale des mit 5,03 Millionen Dollar dotierten WTA-Hartplatz-Turniers von Indian Wells. In der kalifornischen Wüste gewann die 22-jährige Barthel ihre Drittrunden-Begegnung gegen die ehemalige Weltranglisten-Erste, Ana Ivanovic aus Serbien. Barthel setzte sich nach einer starken Vorstellung in 100 Minuten 6:1, 3:6, 6:0 durch und ließ dabei vor allem im Entscheidungssatz der Indian Wells-Siegerin von 2008 keine Chance. Ihre Achtelfinalgegnerin ist die australische Weltranglisten-Neunte Samantha Stosur.

Kerber besiegte in der dritten Runde Yanina Wickmayer aus Belgien in 82 Minuten 6:1, 7:6 (7:4). Im zweiten Durchgang lag Kerber nach drei Aufschlagverlusten nacheinander bereits 1:4 hinten, konnte den Durchgang jedoch noch für sich entscheiden. Im Achtelfinale geht die Weltranglistensechste als Favoritin in das Duell mit der spanischen Qualifikantin Garbine Muguruza.

Ausgeschieden ist dagegen Julia Görges, die gegen die Weltranglisten-Zwölfte Nadja Petrowa aus Russland beim 1:6, 2:6 ohne Chancen war. Während Görges ihrer Kontrahentin nur ein Aufschlagspiel abnahm, nutzte Petrowa jede ihrer sechs Breakmöglichkeiten und setzte sich in 90 Minuten durch.

Der frühere Weltranglisten-Erste Rafael Nadal ist bei den Männern kampflos ins Achtelfinale eingezogen. Der Spanier profitierte von einer Verletzung seines Drittrunden-Gegners Leonardo Mayer. Der Argentinier musste das Duell mit dem elfmaligen Grand-Slam-Gewinner wegen Rückenproblemen absagen. Nadal spielt in Indian Wells das erste Hartplatz-Turnier seit fast einem Jahr. Zuvor hatte er wegen akuter Knieprobleme sieben Monate lang pausieren müssen.

Machtlos war Florian Mayer in seinem Drittrundenmatch gegen den Tschechen Tomas Berdych. Mayer unterlag dem Sechsten der Weltrangliste in nur 68 Minuten 4:6, 1:6.

aha/dpa/sid

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  • Dienstag, 12.03.2013 – 08:50 Uhr
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.






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