Tennis: Kerber unterliegt Scharapowa nach großem Kampf

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Tennisspielerin Kerber: Halbfinalpleite in Stuttgart

Das Finale beim WTA-Turnier in Stuttgart findet ohne deutsche Beteiligung statt. Die letzte Hoffnungsträgerin Angelique Kerber verlor im Halbfinale gegen die Weltranglisten-Zweite Maria Scharapowa. Halbfinalpleiten kassierten auch Florian Mayer und Philipp Kohlschreiber.

Hamburg - Angelique Kerber hat beim WTA-Turnier in Stuttgart das Endspiel knapp verpasst. Die deutsche Nummer eins verlor im Halbfinale gegen Titelverteidigerin Maria Scharapowa 3:6, 6:2, 5:7, zeigte dabei aber eine starke Leistung. Am Ende setzte sich die größere Erfahrung der russischen Weltranglisten-Zweiten jedoch durch, auch weil Kerber im Schlusssatz eine 2:0-Führung noch abgab. "Ich freue mich über die Art, wie ich im ersten Satz gespielt habe und im dritten zurückgekommen bin. Ich freue mich, dass ich durchgekommen bin", sagte Scharapowa.

Im fünften Duell war es für Scharapowa der vierte Sieg. Nach 2:07 Stunden verwandelte die viermalige Grand-Slam-Turnier-Siegerin ihren ersten Matchball. Im zweiten Vorschlussrunden-Duell stehen sich am Abend Li Na und Bethanie Mattek-Sands gegenüber. "Ich brauche noch ein paar Stunden, um wieder zu mir zu kommen. Ich habe mein Bestes gegeben und habe mir nichts vorzuwerfen", sagte Kerber.

Mayer verliert in Bukarest, Kohlschreiber in Barcelona

Eine Dreisatz-Niederlage musste auch Florian Mayer in Bukarest hinnehmen. Der 29-Jährige verlor im Halbfinale gegen den Spanier Guillermo Garcia-Lopez 4:6, 6:4, 3:6 und verpasste damit das sechste ATP-Finale seiner Karriere. Die Entscheidung fiel zu Beginn des dritten Satzes: Mayer konnte beim Stand von 2:2 gleich sechs Breakbälle nicht nutzen und gab dann den folgenden Aufschlag ab.

Garcia Lopez trifft nun im Finale des Sandplatzturniers auf den Tschechen Lukas Rosol. 2011 hatte Mayer in Bukarest seinen bislang einzigen Titel auf der Profi-Tour gewonnen.

Chancenlos war hingegen Philipp Kohlschreiber in der Runde der besten Vier von Barcelona. Der Weltranglisten-21. unterlag im Halbfinale des mit 1,7 Millionen Euro dotierten Sandplatzturniers dem Spanier Nicolas Almagro 2:6, 1:6. Kohlschreiber kassierte im achten Vergleich mit dem Weltranglisten-12. seine fünfte Niederlage. Sandplatzspezialist Almagro spielt im Finale um seinen 13. Titel auf der Profitour gegen Landsmann Rafael Nadal, der den Kanadier Milos Raonic 6:4, 6:0 besiegte.

leh/sid/dpa

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  • Samstag, 27.04.2013 – 16:27 Uhr
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Tennis: Die Spielstile
Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.







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