Hamburg - Philipp Kohlschreiber steht vor dem fünften ATP-Turniersieg seiner Karriere. Der 29-Jährige erreichte in Auckland mit einem 6:4, 7:6 (7:2)-Erfolg gegen den Amerikaner Sam Querrey das Endspiel. "Am Anfang einer Saison ist es das Beste, was einem passieren kann, dass man nach einer langen Vorbereitung gleich Erfolge bei Turnieren hat", sagte Kohlschreiber.
Im Finale trifft er nun auf David Ferrer. Der topgesetzte Spanier besiegte in seinem Halbfinale Gael Monfils aus Frankreich 6:1, 6:2. Monfils hatte zuvor im Viertelfinale Thomas Haas besiegt. Das Turnier in Neuseeland ist eines der Vorbereitungsturniere auf die in der kommenden Woche beginnenden Australian Open.
Dort spielt der an Nummer 17 gesetzte Kohlschreiber in der ersten Runde gegen Steve Darcis aus Belgien. Auch die anderen deutschen Tennisprofis hatten bei der Auslosung für das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres Glück. So trifft der an Nummer 19 notierte Haas auf Jarkko Nieminen aus Finnland. Florian Mayer, Nummer 25 der Setzliste, bekommt es mit dem Amerikaner Rhyne Williams zu tun.
Nur Lisicki muss gegen eine gesetzte Gegnerin ran
Lösbare Aufgaben gab es zudem für das ungesetzte deutsche Herren-Trio. Benjamin Becker misst sich mit dem Slowenen Aljaz Bedene, Tobias Kamke mit Flavio Cipolla aus Italien und Björn Phau mit dem Inder Somdev Devvarman.
Auch für die deutschen Frauen, allen voran Top-Spielerin Angelique Kerber, brachte die Auslosung vermeintlich einfache Gegnerinnen. Die Weltranglisten-Fünfte spielt zum Auftakt gegen die 18-jährige Ukrainerin Elina Switolina. Auch anschließend warten machbare Aufgaben, so dass Kerber gute Chancen hat, erstmals bei den Australian Open das Achtelfinale zu erreichen.
Schwerer wird es dagegen für Sabine Lisicki. Die 23-Jährige bekommt es gleich zum Auftakt mit der ehemaligen Weltranglisten-Ersten Caroline Wozniacki aus Dänemark zu tun. Die an Nummer 18 gesetzte Julia Görges spielt gegen eine Qualifikantin. Zudem muss Mona Barthel gegen die Kasachin Kenia Perwak ran. Für die 22-Jährige steht zuvor aber noch das Finale in Hobart an, das sie am Freitagmorgen mit einem 6:4, 6:4 gegen Kirsten Flipkens aus Belgien erreichte. Auch Annika Beck bekommt es in Jaroslawa Schwedowa mit einer Spielerin aus Kasachstan zu tun.
leh/dpa
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