Tennis: Legende Lendl trainiert Murray

Comeback als Coach: Der ehemalige Tennisprofi Ivan Lendl trainiert ab sofort den Weltranglisten-Vierten Andy Murray. Besonders bei großen Turnieren will der Schotte von Lendls Erfahrung profitieren. Der 51-jährige hat in seiner Karriere 94 Turniere gewonnen, darunter acht Grand-Slam-Titel.

Ehemaliger Tennisprofi Lendl: Rückkehr in den Tennis-ZirkusZur Großansicht
dapd

Ehemaliger Tennisprofi Lendl: Rückkehr in den Tennis-Zirkus

Hamburg - Tennis-Profi Andy Murray hat Ivan Lendl als neuen Coach verpflichtet. Die neue Partnerschaft gab der 24-jährige Weltranglisten-Vierte aus Schottland auf seiner Homepage bekannt. Murray war seit dem Ende der Zusammenarbeit mit dem Spanier Alex Corretja im März 2011 ohne Trainer.

Lendl bringe ihm "Erfahrung und Wissen, die kaum ein anderer hat, besonders bei großen Turnieren". Auch Lendl freut sich auf die Zusammenarbeit. Murray sei "ein einmaliges Talent, und ich bin glücklich, ihm beim Erreichen seiner Ziele zu helfen", sagte die frühere Nummer 1 der Tennis-Welt.

Der 51-jährige Lendl wird Murray ab sofort auf die Australian Open vorbereiten. Das erste Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 16. Januar in Melbourne. Von seinem prominenten Tennis-Lehrer erhofft sich Murray "frischen Wind und neue Impulse" für sein Spiel.

Lendl ist einer der erfolgreichsten Spieler der Tennis-Geschichte. Insgesamt 270 Wochen führte er die Weltrangliste an und gewann insgesamt 94 Turniere, darunter acht Grand-Slam-Titel. Nur ein Erfolg auf dem "heiligen Rasen" von Wimbledon blieb ihm versagt. 1992 nahm der gebürtige Tscheche die US-Staatsbürgerschaft an. 1994 beendete er seine Karriere.

jar/dpa/dapd

Diesen Artikel...
Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
Auf anderen Social Networks teilen
  • Xing
  • LinkedIn
  • Tumblr
  • studiVZ meinVZ schülerVZ
  • deli.cio.us
  • Digg
  • reddit
Sagen Sie Ihre Meinung!
News verfolgen

HilfeLassen Sie sich mit kostenlosen Diensten auf dem Laufenden halten:

alles aus der Rubrik Sport
alles zum Thema Tennis

© SPIEGEL ONLINE 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der SPIEGELnet GmbH



  • Samstag, 31.12.2011 – 20:39 Uhr
  • Drucken Versenden Feedback
  • Kommentieren

Tennis: Die Spielstile
Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.






TOP



TOP