Nach Dopingsperre Scharapowa gewinnt erstes Match in Stuttgart

Ihre Rückkehr per Wildcard ist umstritten, für Tennis-Star Marija Scharapowa ging es sportlich aber gut los. Im ersten Spiel nach ihrer Dopingsperre ließ sie der Italienerin Roberta Vinci keine Chance.

Marija Scharapowa
AFP

Marija Scharapowa


Marija Scharapowa ist beim WTA-Turnier in Stuttgart ins Achtelfinale eingezogen. Die Russin gewann gegen Roberta Vinci aus Italien 7:5, 6:3 und trifft nun auf ihre Landsfrau Jekaterina Makarowa. Scharapowa meldete sich dabei nach 15-monatiger Dopingsperre wegen Meldoniummissbrauchs eindrucksvoll zurück.

Die 30-Jährige war mithilfe einer Wildcard ins Hauptfeld gerückt, da sie keine offizielle Weltranglistenposition mehr besitzt. Scharapowas Sperre war Dienstagnacht abgelaufen, erst am Mittwoch hatte sie die Anlage betreten dürfen.

Scharapowa wurde von den rund 4400 Zuschauern in der Arena mit höflichem Applaus begrüßt. Selbst wenige zaghafte Pfiffe gab es, aber auch ein paar Transparente ("Maria, welcome back!"). Die fehlende Matchpraxis war ihr zunächst anzumerken. Im ersten Spiel fabrizierte die Russin gleich drei leichte Fehler und holte nur einen der ersten acht Punkte. Die Konsequenz war ein 0:2-Rückstand.

Danach gewann Scharapowa aber an Sicherheit und erinnerte mit ihren kraftvollen Risiko-Schlägen und dem Stöhnen zeitweise schon wieder an die Maria alter Tage. Nach einem Returnwinner und dem Break zum 6:5 zeigte sie die Faust und gewann wenig später den ersten Satz. Auch in der Folge war Scharapowa, der insgesamt elf Asse gelangen, die dominierende Spielerin und ging schnell mit 2:0 in Führung. Den Vorsprung ließ sie sich nicht mehr nehmen.

krä/sid



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loelik 26.04.2017
1. Congratulations
Wo ist das Problem? Warum sind Ausnahmegenehmigungen für die "schwerkranke" Spitzensportler ganz okay, und das Ende der Sperre wegen null comma Nichts Meldonium löst Spott und Buh-Rufe aus?
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