Tennis: Murray siegt in Miami und überholt Federer

Tennisprofi Murray: Turniersieg in Miami Zur Großansicht
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Tennisprofi Murray: Turniersieg in Miami

Dieser Titel hat sich gleich mehrfach gelohnt: Andy Murray hat das ATP-Turnier in Miami gewonnen, dafür 560.000 Euro erhalten und sich auf Rang zwei der Weltrangliste verbessert. Der Schotte besiegte David Ferrer, der zuvor Thomas Haas geschlagen hatte.

Hamburg - Erstmals seit August 2009 wird Andy Murray ab Montag wieder die Nummer zwei der Tenniswelt sein. Der Schotte besiegte im Endspiel von Miami David Ferrer aus Spanien zwei Tage vor dessen 31. Geburtstag in 2:44 Stunden 2:6, 6:4, 7:6 (7:1).

Murray, der im Vorjahresfinale am Weltranglistenersten Novak Djokovic gescheitert war, darf sich über eine Siegprämie von knapp 720.000 Dollar (rund 560.000 Euro) freuen. Zudem verbessert er sich im ATP-Ranking um eine Position auf Platz zwei und zieht damit an Roger Federer vorbei.

In seinem 40. Finale auf der Tour erwischte Murray einen schlechten Start und verlor den ersten Satz deutlich. Nachdem sich der 25-Jährige den zweiten Durchgang geholt hatte, lieferten sich beide einen hochklassigen Schlussatz. Dabei vergab Ferrer zunächst einen Matchball, ehe Murray im Tie-Break den Sieg perfekt machte. "Wir haben beide sehr hart gekämpft und zum Schluss haben wir uns ganz schön gequält. Am Ende hatte ich mehr Glück", sagte Murray.

Ferrer hatte im Halbfinale den Siegeszug von Thomas Haas gestoppt. Er übernimmt trotz der Niederlage Rang vier in der Weltrangliste von seinem Landsmann Rafael Nadal. Dieser hatte ebenso wie Roger Federer seine Teilnahme am Hartplatz-Turnier in Key Biscayne abgesagt.

leh/sid/dpa

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dr.ideen 31.03.2013
Zitat: "Der Schotte besiegte im Endspiel von Miami David Ferrer aus Spanien zwei Tage vor dessen 31. Geburtstag in 2:44 Stunden 2:6, 6:4, 6:7 (1:7)." Mit diesem Endspielstand wäre Murray nicht als Sieger vom Feld gegangen. Nicht der einzige Fehler in diesem Satz.
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Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.