Tennis: Nadal muss Comeback erneut verschieben

Sein Knie ist wieder genesen, doch Tennisspielen kann Rafael Nadal noch immer nicht. Der Spanier hat das Turnier in Abu Dhabi abgesagt, eine Magen-Darm-Infektion und Fieber verhindern seine Rückkehr. "Ich bin sehr enttäuscht", sagte Nadal.

Tennisprofi Nadal: Leidet an Magen-Darm-Infektion und Fieber Zur Großansicht
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Tennisprofi Nadal: Leidet an Magen-Darm-Infektion und Fieber

Hamburg - Seit Wochen fieberte Rafael Nadal seiner Rückkehr entgegen - nun muss er sie erneut absagen. Die ehemalige Nummer eins der Tennis-Welt hat seine Teilnahme am Einladungsturnier in Abu Dhabi zurückgezogen. Als Grund gab der Spanier eine Magen-Darm-Infektion und Fieber an. "Ich bin sehr enttäuscht", sagte Nadal. Nach einem halben Jahr Spielpause habe er sich auf seine Rückkehr gefreut: "Meine Reha verlief gut, und mein Knie fühlte sich gut an."

Der 26-Jährige hatte wegen einer chronischen Entzündung an der Patellasehne seit seiner überraschenden Zweitrundenniederlage von Wimbledon am 28. Juni gegen den Tschechen Lukas Rosol keine Partie auf der ATP-Tour mehr bestritten. Nadal verpasste sowohl die Olympischen Sommerspiele, die US Open als auch das ATP-Finale in London.

Offen ist noch, wie lange Nadal nun pausieren muss. Eigentlich will er Anfang Januar in Doha (Katar) antreten. Das Turnier dient der Vorbereitung für das erste Grand-Slam-Turnier 2013 in Australien. Zuletzt hatte Nadal immer wieder vor zu hohen Erwartungen an sein Comeback gewarnt. Seine Gesundheit habe Priorität.

"Meine Ziele sind nicht Abu Dhabi, Doha in der kommenden Woche oder die Australian Open. Mein Ziel ist es, gesund zu bleiben, das Gefühl auf dem Platz wiederzufinden und bei den US-Turnieren im Frühjahr und der europäischen Sandplatz-Tournee wieder in Top-Form zu sein." Er selbst erwarte keine Wunderdinge von sich: "Also tut ihr alle das bitte auch nicht."

leh/dpa

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.