Tennis: Nadal sagt Start bei den Australian Open ab

Rafael Nadal muss weiter auf sein Comeback warten: Gerade schien sein Knie auf dem Weg der Besserung, da stoppt den Spanier ein Magen-Darm-Virus. Die Australian Open finden nun ohne den elfmaligen Grand-Slam-Champion statt.

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Tennisprofi Nadal: "Ich will die Rückkehr lieber nicht forcieren"

Hamburg - Die schlechten Nachrichten für Rafael Nadal nehmen kein Ende. Die einstige Nummer eins der Tennis-Welt muss auch auf die Australian Open (14. bis 27. Januar) verzichten und könnte sogar noch bis Ende Februar ausfallen. Der Spanier sagte seine Teilnahme am ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres wegen eines Magen-Darm-Virus ab.

"Leider hat der Virus kein Training in der vergangenen Woche zugelassen", ließ Nadal in einem Statement verlauten: "Es tut mir leid, dass ich daher nicht in Doha und bei den Australian Open spielen kann." Seinem Knie gehe es aber viel besser, die Reha sei sehr gut verlaufen, so Nadal. Der 26-Jährige hatte wegen einer chronischen Entzündung an der Patellasehne seit seinem überraschenden Zweitrundenaus in Wimbledon vor sechs Monaten kein Spiel mehr auf der ATP-Tour bestritten.

Sein Onkel und Trainer Toni Nadal sagte: "Es ist einfach nicht vorstellbar, dass sein erstes Turnier über fünf Gewinnsätze geht und er nicht optimal darauf vorbereitet ist. Wir sind natürlich nicht besonders glücklich über die Absage, aber wir können nichts dagegen tun."

Bereits den Start beim Einladungsturnier in Abu Dhabi hatte Nadal wegen des Infekts absagen müssen. Spätestens beim ATP-Turnier im mexikanischen Acapulco ab dem 25. Februar will der Linkshänder aber wieder antreten. Ein früheres Comeback ließ er offen, je nachdem, ob es seine Gesundheit zulässt. "Nach all der Zeit, die ich weg vom Platz bin, will ich die Rückkehr lieber nicht forcieren", so Nadal.

mib/dpa/sid

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.