Tennis in Indian Wells: Überragende Scharapowa feiert Turniersieg

Tennisspielerin Scharapowa: Turniersieg in Indian Wells Zur Großansicht
AP/dpa

Tennisspielerin Scharapowa: Turniersieg in Indian Wells

Es war ein beeindruckender Finalerfolg: Maria Scharapowa hat das WTA-Turnier von Indian Wells überlegen gewonnen, im Finale schlug sie Caroline Wozniacki. Die Russen blieb im gesamten Turnier ohne Satzverlust und darf sich nun über eine Million Dollar freuen.

Hamburg - Maria Scharapowa hat im Finale des WTA-Turniers von Indian Wells einen eindrucksvollen Sieg gefeiert. Die russische Tennisspielerin besiegte Caroline Wozniacki aus Dänemark in nur 81 Minuten 6:2, 6:2. Scharapowa rückt durch ihren zweiten Titel beim Turnier in der Weltrangliste um eine Position auf Rang zwei vor. "Siege wie diese machen unseren Sport so speziell, dafür arbeitet man so hart", sagte Scharapowa, die in allen sechs Turnierspielen ohne Satzverlust geblieben war.

Scharapowa revanchierte sich damit auch für die Halbfinalniederlage in der kalifornischen Wüste aus dem Jahr 2011. Für ihren 28. Sieg auf der WTA-Tour kassierte die 25-Jährige eine Million Dollar (760.000 Euro) Preisgeld. Wozniacki, die in Indian Wells zum vierten Mal im Finale stand, bekommt immerhin auch noch 500.000 Dollar.

Wozniacki hatte im Halbfinale die letzte Deutsche im Turnier, Angelique Kerber, nach einer umkämpften Partie 2:6, 6:4, 7:5 besiegt. Dabei hatte die Kerber nach gewonnenem ersten Satz im zweiten Durchgang bereits 2:0 geführt.

leh/sid/dpa

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1. Wie waer´s mit einem Lektor ?
lee-achim 18.03.2013
Die Russen blieb im ganzen Turnier ohne Satzverlust ? Und ¨die Kerber¨ im letzten Satz ist auch nicht viel besser bzw. schlichtweg unhoeflich.........
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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.