Tennis: Nadal und Djokovic kämpfen um Monte-Carlo-Titel

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Tennisprofi Nadal: Sieg gegen Tsonga

Rafael Nadal ist auf Sand kaum zu schlagen. Im Halbfinale beim ATP-Tennisturnier von Monte Carlo setzte sich der Spanier souverän gegen Jo-Wilfried Tsonga aus Frankreich durch. Im Finale kommt es nun zum Duell mit dem Weltranglistenersten Novak Djokovic.

Hamburg - Rafael Nadal kann an diesem Sonntag zum neunten Mal in Serie das ATP-Masters-Turnier von Monte Carlo gewinnen. Die ehemalige Nummer eins der Tennis-Welt siegte im Halbfinale 6:3, 7:6 (7:3) gegen den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga. Im Endspiel trifft der Spanier auf den Weltranglistenersten Novak Djokovic. Der Serbe gewann seine Halbfinale gegen den Italiener Fabio Fognini ebenfalls ohne Satzverlust und siegte schließlich 6:2, 6:1. Das Sandplatzturnier im Fürstentum ist mit 2,65 Millionen Euro dotiert.

Nadal war auf seinem Lieblingsbelag nach ausgeglichenem Start gegen Tsonga lange klar überlegen. Mit einem Break zum 3:2 legte er die Basis zum Gewinn des ersten Satzes und lag im zweiten schnell 5:1 vorn. Dann konnte Nadal aber zunächst drei Matchbälle nicht nutzen und kassierte den Ausgleich zum 5:5. Im Tiebreak verwertete er seinen vierten Matchball zum Sieg.

Der Linkshänder hat nach überstandener Knieverletzung seit seinem Comeback erst ein Match verloren, gegen den Weltranglistenachten Tsonga war es der achte Sieg im elften Vergleich.

mib/dpa

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Tennis: Die wichtigsten Schläge
Beginnt der Aufschläger nicht mit einem Ass und der Rückschläger spielt den Ball zurück übers Netz, läuft der Ballwechsel. Dann kann es zu folgenden Schlägen kommen:

  • VOLLEY: Der Ball wird noch vor dem Aufkommen auf dem Boden geschlagen. Dieser Schlag wird vorwiegend am Netz gespielt und soll den Ballwechsel beenden.

    PASSIERSCHLAG: Ist der andere Spieler ans Netz vorgerückt, kann er nicht die gesamte Breite des Feldes abdecken - und mit einem Schlag seitlich an ihm vorbei passiert werden.

    STOPP: Ein zumeist mit Rückwärtsdrall gespielter Ball, der kurz hinter dem Netz aufkommt und für den Gegner schwer zu erreichen ist. Wird vorwiegend auf dem langsamen Belag Sand gespielt.

    LOB: Nach einem gespielten Stopp rückt der Spieler zumeist ans Netz vor. Dann ist es möglich ihn mit einem hoch geschlagenen Lob-Ball zu überspielen.

    SCHMETTERBALL: Wird der Lob zu flach gespielt, bietet sich für den Gegner die Möglichkeit, den Ballwechsel mit einem Schmetterball zu beenden. Der Schlag ähnelt sehr dem Aufschlag und ist ein mit hohem Tempo gespielter Überkopfschlag.

  • Zudem lassen sich die Schläge von der Grundlinie unterteilen, egal ob Vor- und Rückhand:

  • TOPSPIN: Durch eine von unten nach oben durchgeführte Schlagbewegung wird dem Ball Vorwärtsdrall verliehen. Der Ball steigt dadurch zunächst relativ hoch an, fällt dann aber steil nach unten. So können auch sehr diagonal oder schnell gespielte Bälle noch im Feld landen.

    SLICE: Ist das Gegenteil vom Topspin. Die Schlagbewegung ist von oben nach unten, der Ball erhält damit Rückwärtsdrall. Der Ball wird möglichst am höchsten Punkt getroffen, die Flugkurve ist dann sehr flach und stetig sinkend. Der Ball ist dadurch relativ lange in der Luft, so dass der Schlag entweder als Verteidigungsschlag oder als Vorbereitung zum Aufrücken ans Netz verwendet wird.

    DRIVE: Der Ball wird sehr direkt getroffen und damit nur mit sehr wenig oder gar keiner Rotation versehen.

Jeder dieser drei Schläge kann entweder cross, also quer, oder longline, der Linie entlang, gespielt werden. Ein Longline-Schlag erfordert eine hohe Präzision, da der Ball leicht im Aus landen kann - und das Netz zudem außen höher ist als in der Mitte. Cross gespielte Schläge hingegen fordern weniger Genauigkeit, können dafür aber mit mehr Tempo gespielt werden.