Tennis: Petkovic erleidet Meniskusriss

Die neue Tennis-Saison beginnt für Andrea Petkovic mit einem bitteren Rückschlag. In ihrem ersten Spiel hat sich die 25-Jährige einen Meniskusriss zugezogen. Petkovic droht damit erneut eine monatelange Pause, an den Australian Open kann sie sicher nicht teilnehmen.

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Tennisspielerin Petkovic: Vom Verletzungspech verfolgt

Hamburg - Andrea Petkovic hat sich beim Hopman Cup in Perth einen Meniskusriss zugezogen und wird nicht an den Australian Open (14. bis 27. Januar) teilnehmen können. Auf einer Pressekonferenz erklärte sie, dass sie mindestens vier Wochen aussetzen müsse: "Wenn sie den Meniskus wieder zusammennähen müssen, dauert es sogar zwei bis drei Monate."

Petkovic hatte zuvor nach einer Kernspinuntersuchung bei Twitter geschrieben: "Es ist ein Riss des Meniskus, so schnell es geht zurück nach Deutschland für eine Arthroskopie. Erleichtert, dass es nicht wieder das ACL (vorderes Kreuzband, Anm. d. Red.) war." Einen Kreuzbandriss hatte Petkovic im selben Knie im Jahr 2008 erlitten.

Petkovic hatte am Samstag bei der inoffiziellen Mixed-WM in Perth den ersten Satz gegen die Australierin Ashleigh Barty gewonnen, musste sich dann aber am rechten Knie behandeln lassen und unter Tränen aufgeben. "Es tut mir einfach nur leid", sagte Bundestrainerin Barbara Rittner. Noch kurz vor dem Saisonstart hatte sie die Hoffnung geäußert, dass Petkovic 2013 "wieder zurückkommt, wenn ihr der Körper keinen Strich durch die Rechnung macht".

In der abgelaufenen Saison hatte Petkovic bereits insgesamt fast acht Monate wegen verschiedener Verletzungen gefehlt. Zunächst litt die ehemalige Top-Ten-Spielerin an einem komplizierten Ermüdungsbruch im Rücken, dann zog sie sich beim Turnier in Stuttgart im Frühjahr eine Sprunggelenksverletzung zu. Schon Ende 2011 hatte Petkovic wegen eines Meniskuseinrisses im Knie pausieren müssen.

mib/dpa/sid

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Tennis: Die Spielstile
Grundlinienspiel: Der Spieler verzichtet auf das Aufrücken ans Netz und schlägt, in der Regel mit Topspin, von der Grundlinie. Durch präzise und harte Schläge auf die vom Gegner entfernte Seite oder gegen die Laufrichtung des Konkurrenten soll ein Vorteil erzielt werden. Diese Ausdauer erfordernde Art wird vor allem von Spielern wie Rafael Nadal beherrscht und ist auf Sandplätzen am effektivsten.

Inside-Out-Spiel: Der Spieler vermeidet dabei, ebenfalls beim Spiel von der Grundlinie, entweder seine Vor- oder Rückhand und spielt nur mit einer Schlagseite. Beispielsweise wird dabei der Ball auf der Rückhandseite "umlaufen" und dann mit der Vorhand cross über den Platz gespielt. Dadurch bewegt sich der Spieler oft weit nach außen und ist anschließend anfällig für einen Schlag auf die andere Seite.

Serve-and-Volley: Der Spieler rückt nach seinem Aufschlag (Serve) direkt ans Netz vor und versucht den Ballwechsel mit einem Volleyschlag abzuschließen. Grundlage für diese Variante ist ein harter oder sehr präziser Aufschlag, damit der Gegner nur schlecht returnieren kann. Spieler wie Boris Becker, Stefan Edberg und Goran Ivanisevic agierten so vor allem auf schnellen Rasenplätzen.

Chip-and-Charge: Der Returnspieler spielt direkt einen Angriffsball und rückt ans Netz vor, wo er den Ballwechsel mit einem Volley beenden will. Auch diese Variante wird vorwiegend auf den schnellen Belägen eingesetzt und meist gegen den zweiten Aufschlag des Gegners verwendet.